Mit Tresor-Anleihen die aktuellen Börsenturbulenzen umschiffen

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Corona-Krise, Rezession, Börsencrash – das aktuelle wirtschaftliche Umfeld versetzt die Märkte in Panik und viele Anleger in Unruhe mit der Frage, wie sie ihr Geld in dieser unsicheren Zeit anlegen sollen. Wichtig ist, Ruhe zu bewahren. Vor allem sicherheitsorientierte Anleger sollten sich dann mit Anlageformen beschäftigen, deren Ertragspotenzial zwar an den Aktienmarkt gekoppelt ist, gleichzeitig aber dem Bedürfnis nach Sicherheit Rechnung tragen. Dies können beispielsweise Tresor-Anleihen sein.

Tresor-Anleihen sind Kapitalschutz*-Produkte, die dem sicherheitsorientierten Denken vor allem risikoaverser Anleger entgegenkommen. Sie bieten je nach Ausgestaltung einen 100%-igen Kapitalschutz*, vergleichbar dem Vollkasko-Prinzip, oder einen Teilschutz von zum Beispiel 90 Prozent des Nennbetrags, quasi mit Selbstbeteiligung. 

Eine Tresor-Anleihe mit Cap ist eine Inhaberschuldverschreibung mit fester Laufzeit – aufgrund der aktuellen Gegebenheiten beträgt diese je nach Kapitalschutzniveau* zurzeit mindestens vier Jahre. Sie bezieht sich auf einen Basiswert – dies kann eine Aktie oder ein Aktienindex sein. Die Sicherungskomponente gewährleistet die Rückzahlung mindestens zum Nennbetrag bzw. zum Teilschutzlevel am Rückzahlungstermin. Sollte sich der Basiswert also negativ entwickeln, besteht bei Fälligkeit der Kapitalschutz* durch die Emittentin. 

An Kursanstiegen des Basiswerts, wie etwa dem DivDAX® oder dem EURO STOXX 50®, partizipieren Anleger zum Laufzeitende unmittelbar dank der Ertragskomponente. Die Teilhabe an der Kursentwicklung greift bis zu einem genau definierten Wert, dem sogenannten Cap (obere Kursgrenze). Liegt der Kurs des Basiswerts bei Fälligkeit also deutlich über dem Niveau des Startwerts, nimmt der Anleger bis zum Cap eins zu eins an den Kursanstiegen teil. Ein wie im aktuellen Marktumfeld eher niedriges Einstiegsniveau kann hier entsprechend den Erfolg des Investments erhöhen.

Teilschutz ermöglicht höhere Caps

Wer seinem favorisierten Basiswert mehr Entwicklungspotenzial zutraut, möchte möglicherweise auch seine Ertragschancen erhöhen. Ein Cap, der beispielsweise bei 130 Prozent des Ausgangsniveaus (Startwert) die Wertentwicklung der Anleihe begrenzt, kann bei einem außergewöhnlich starken Kursanstieg des Basiswerts trotz geglückter Basiswertauswahl wegen der entgangenen Ertragspartizipation zu Verdruss führen. 

Höhere Caps, sprich höhere Ertragschancen, sind jedoch möglich, wenn man bereit ist, auf einen Teil der 100-prozentigen Absicherung zugunsten der Ertragskomponente zu verzichten. Bei Tresor-Anleihen mit Teilschutzlevel wird beispielsweise das Sicherungsniveau von 100 Prozent auf 90 Prozent reduziert. Sicherheitsorientierte Anleger legen dadurch ganz kontrolliert an: Sie nehmen bewusst eine mögliche zehnprozentige Schwäche des Marktes in Kauf. Aber eben auch nicht mehr.

Im Gegenzug kann eine solche Tresor-Anleihe mit einem deutlich höheren Cap aufwarten. An entsprechenden Kursanstiegen nähme man dann als Anleiheinhaber zum Laufzeitende bis zu dieser höheren Kursgrenze teil.

Auf Wunsch auch mit fester Verzinsung

Anleger, die darüber hinaus jährlich einen festen Zins erhalten möchten, können auf Tresor-Anleihen mit FestZins-Komponente zurückgreifen. Damit kann der Anleger nicht nur an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts bis zum Cap partizipieren, sondern erhält unabhängig davon auch jährlich noch eine attraktive Verzinsung.

Da Tresor-Anleihen mit einem vollständigen oder teilweisen Kapitalschutz durch die Emittentin zum Laufzeitende, bezogen auf den Nennbetrag, ausgestattet sind, richten sich diese Papiere vorwiegend an risikoaverse Anleger, die mit ihrem Kapital auf der sicheren Seite bleiben möchten. 

Darauf sollten Anleger achten

Anleger nehmen an einer positiven Kursentwicklung des Basiswerts nur maximal bis zum Cap teil. Bei Teilschutz-Tresor-Anleihen ist bei einer negativen Kursentwicklung der Rückzahlungsbetrag geringer als der Nennbetrag, der Anleger erleidet also einen Verlust. Wie bei jeder Schuldverschreibung sollte das Emittentenrisiko nicht außer Acht gelassen werden. Demzufolge wären insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der Emittentin Verluste bis hin zum Totalverlust möglich. Darüber hinaus gilt es zu beachten, dass während der Laufzeit verschiedene Faktoren – wie die Kursentwicklung des Basiswerts, die Schwankungsintensität des Kurses des Basiswerts und die allgemeine Zinsentwicklung – den Wert der Anleihen nachteilig beeinflussen können.

Nähere Informationen zu Tresor-Anleihen der DekaBank erhalten Sie unter www.deka.de/zertifikate oder von den Sparkassen-Ansprechpartnern vor Ort.

* Kapitalschutz durch die Emittentin zum Laufzeitende, bezogen auf den Nennbetrag.

Die enthaltenen Meinungsaussagen geben unsere aktuelle Einschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung wieder. Die Einschätzung kann sich jederzeit ohne Ankündigung ändern. Vor einer Anlageentscheidung in Zertifikate wird potentiellen Anlegern empfohlen den Wertpapierprospekt zu lesen, um die potentiellen Risiken und Chancen der Anlageentscheidung vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts durch die zuständige Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Der Wertpapierprospekt und eventuelle Nachträge können unter https://www.deka.de/deka-gruppe/wertpapierprospekte unter dem Reiter „EPIHS-II-19“ heruntergeladen werden. Sämtliche Wertpapierinformationen sowie die aktuellen Basisinformationsblätter sind ebenfalls bei Ihrer Sparkasse oder der DekaBank Deutsche Girozentrale (www.deka.de), 60625 Frankfurt kostenlos erhältlich. Sie sind im Begriff ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.