Der Abwärtstrend im Euro hält an
Der Eurokurs in Dollar ging in der abgelaufenen Handelswoche erneut auf Tauchstation und setzte nach einer zwischenzeitlichen Erholung wieder unter die Marke von 1,1550 Dollar zurück. Was steht in der bevorstehenden Woche an?
Ausblick:
Die anstehenden Wirtschaftsdaten sind in Anbetracht der kriegerischen Auseinandersetzung im Nahen Osten aktuell eher zweitrangig, die geopolitische Situation hat den Devisenmarkt fest im Griff - die Flucht in den US-Dollar als sicheren Hafen ist nach wie vor dominant und das dürfte in den kommenden Tagen wohl auch noch so bleiben. Dennoch stehen im Wochenverlauf einige interessante Daten auf dem Kalender die Händler auf dem Schirm haben sollen.
Den Auftakt machen am Dienstagvormittag die Konsumentenpreise aus der Eurozone, am Mittwochnachmittag werden dann die US-Einzelhandelsdaten publiziert. Das Highlight auf dem Wirtschaftsdatenkalender kommt am Freitag: Dann werden die mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktdaten publiziert. Mit dem ADP-Report für den Privatsektor gibt es am Mittwochnachmittag wie gewohnt bereits einen ersten Vorgeschmack auf die Daten vom Freitag.
Charttechnischer Ausblick:
Nach der Auflösung der Konsolidierung im 4-Stundenchart (Linie grau im Chart unten) haben aktuell die Verkäufer das bessere Blatt aus charttechnischer Sicht.
So lange hier kein schneller und nachhaltiger Rebound zurück über den Bereich um 1,1550 Dollar gelingt, bleibt der Weg des geringsten Widerstands im Wochenverlauf weiter abwärts. Mögliche Ziele liegen im Bereich 1,1410/30 und 1,1450 Dollar. Für Käufe sollte eine abgeschlossene Bodenbildung abgewartet werden. Diese liegt aktuell noch nicht vor.

Wichtige Daten & Termine im Wochenverlauf:
Montag: 16:30 Uhr Rede Fed-Chef Powell
Dienstag: 11 Uhr Konsumentenpreise Eurozone
Mittwoch: 14:15 Uhr ADP Report, 14:30 Uhr US-Einzelhandelsdaten, 16 Uhr ISM Index verarb. Gewerbe
Donnerstag: nur Daten aus der 2. Reihe
Freitag: US-Börsen geschlossen, 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht
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