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 02.09.2014  18:53:41  (dpa-AFX) 5016 Datensätze gefunden
UKRAINE/ROUNDUP: IWF sieht große Probleme - Mehr Finanzhilfen für Ukraine nötig?
WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Krise in der Ukraine birgt nach Ansicht des
Internationalen Währungsfonds (IWF) ein immenses Risiko für die wirtschaftliche
und finanzielle Entwicklung des Landes. "Eine weitere Verschärfung der
geopolitischen Spannungen könnte erhebliche ökonomische Konsequenzen haben",
heißt es in einem Bericht von IWF-Experten, der am Dienstag in Washington
veröffentlicht wurde. Das Land werde möglicherweise mehr internationale
Finanzhilfen benötigen als bisher erwartet.

Die Mitarbeiter der Institution gehen davon aus, dass sich die Rezession durch
den Konflikt im industriellen Osten des Landes vertiefe und das
Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr um bis zu 7,25 Prozent schrumpfe. So
sei vor allem in den von Kämpfen betroffenen Regionen Donezk und Luhansk die
Produktion in der Industrie und Landwirtschaft sowie im Baugewerbe und Handel
deutlich zurückgegangen. Beide Landesteile trügen insgesamt rund 15 Prozent zum
BIP des Landes bei.

Der Bericht diente als Grundlage für den Exekutivrat des globalen Krisenhelfers,
um über die Freigabe weiterer Teile der bereits grundsätzlich genehmigten
Finanzhilfen an die Ukraine zu entscheiden. Trotz der negativen Aussichten hatte
das Gremium in der vergangenen Woche eine zweite Tranche in Höhe von 1,4
Milliarden Dollar (1,04 Milliarden Euro) freigegeben. Insgesamt sind Hilfen in
Höhe von 16,7 Milliarden Dollar für die kommenden zwei Jahre geplant. Im
Gegenzug muss das Land durch Reformen seine Finanzen ordnen und etwa auch
Korruption bekämpfen.

Die IWF-Mitarbeiter betonen aber, dass sich die Situation in dem Land nicht
weiter verschlechtern dürfe, damit die Anforderungen des Fonds erfüllt werden
könnten. "Das Programm hängt entscheidend von der Annahme ab, dass der Konflikt
in den kommenden Monaten nachlässt", schreiben sie. Sollten die Kämpfe hingegen
weitergehen, werde "eine neue Strategie benötigt" - dazu könnten neben stärkeren
Einsparungen und schärferen Reformen auch eine Ausweitung der Finanzhilfen
gehören./mcm/DP/zb
Quelle: dpa-AFX

02.09.2014  18:53:41  (dpa-AFX)
UKRAINE/ROUNDUP: IWF sieht große Probleme - Mehr Finanzhilfen für Ukraine nötig?
02.09.2014  18:06:51  (dpa-AFX)
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