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Dax auf Erfolgskurs – MDax auf Rekordstand

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Es geht wieder aufwärts an der Börse. Während der Dax die 11.800 Punkte überschreitet, markiert der MDax ein neues Allzeithoch.

Dax auf Erfolgskurs – MDax auf Rekordstand

Die Hoffnung auf fiskalische und wirtschaftliche Impulse der neuen US-Regierung hat dem deutsche Aktienmarkt einen guten Wochenstart beschert. Allerdings ist die tonangebende Wall Street feiertagsbedingt geschlossen und wird am Montagnachmittag keine Impulse liefern. Positive Nachrichten gab es zum Thema Griechenland-Schuldenkrise.

Der Dax gewann bis zum Mittag rund ein halbes Prozent und hielt sich bei knapp 11.820 Punkten. Zuletzt war er Mitte der vergangenen Woche über die Schwelle von 11.800 Zählern gesprungen, konnte sich dort aber nicht lange halten.

Der MDax, der die Aktien mittelgroßer Unternehmen repräsentiert, stieg im frühen Handel auf ein Rekordhoch bei 23.456 Punkten und notierte zuletzt ebenfalls 0,5 Prozent höher bei gut 23.420 Zählern. Der Technologiewerte-Index TecDax kletterte zunächst bis auf 1899 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit fast 16 Jahren. Zuletzt wurde er 0,4 Prozent fester gehandelt.

Thema am Aktienmarkt zum Start in die neue Woche ist weiterhin Griechenland. Laut dem Chef des Euro-Rettungsfonds ESM, Klaus Regling, dürfte die Regierung in Athen trotz der angespannten Finanzlage deutlich weniger Geld aus dem dritten Hilfsprogramm der internationalen Geldgeber benötigen als geplant. Laut “Bild”-Zeitung könnte es um einen zweistelligen Milliardenbetrag gehen.

An diesem Montag kommen die Euro-Finanzminister in Brüssel zusammen. Ein Abschluss der überfälligen Programmüberprüfung wird aber noch nicht erwartet. Am Mittwoch wird dann IWF-Chefin Christine Lagarde in Berlin zu einem Gespräch mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) erwartet. Die Bundesregierung setzt unverändert darauf, dass der IWF bei der Griechenland-Rettung an Bord bleibt.

Aktien von Konsumgütern unter Druck

Unter den Einzelwerten rücken vor allem die Konsumgüteraktien in den Fokus. Die vor dem Wochenende hochgekochte Übernahmefantasie hat einen herben Dämpfer erhalten. Der europäische Branchenindex Stoxx Europe 600 Personal & Household Goods fiel gegen Montagmittag um mehr als 1 Prozent, nachdem der US-Lebensmittelriese Kraft Heinz sein milliardenschweres Kaufangebot für den britisch-niederländischen Konsumgüterkonzern Unilever zurückgezogen hatte.

Am Freitag hatte die Offerte noch für gute Stimmung gesorgt und den Index um mehr als zweieinhalb Prozent hochgezogen. Die Unilever-Aktien waren auf ein Rekordhoch gestiegen. Am Montag knickten sie nun in London und Amsterdam um rund sechseinhalb Prozent ein. Allerdings notierten sie damit immer noch auf einem höheren Niveau als vor der Interessensbekundung der US-Amerikaner und haben an der Börse aktuell einen Wert von insgesamt rund 125 Milliarden Euro.

OnVista/dpa-AFX/Reuters
Foto: Deutsche Börse

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