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Nasdaq-Rekord bringt nur wenig Schwung: Dax kämpft weiter mit 11.600 Punkten

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An der Wall Street feiern die Technologiewerte Rekorde. Ansonsten ist das Börsenbild eher trüb. Der Dax kann nicht nachhaltig zulegen.

Nasdaq-Rekord bringt nur wenig Schwung: Dax kämpft weiter mit 11.600 Punkten

Der Wochenauftakt war holprig, am Dienstag ist nur wenig Besserung in Sicht. Nachdem der Dax gestern 0,3 Prozent auf 11.563 Punkte verloren hat, ist er zum heutigen Börsenbeginn leicht im Plus gestartet. In den ersten Handelsminuten notierte er bei knapp 11.600 Zählern und damit rund 0,3 Prozent über dem dem gestrigen Schlusskurs. Im weiteren Handelsverlauf musste er seine Gewinne jedoch abgeben.

Dem deutsche Leitindex fehlt weiterhin der Schwung zu fehlen, die 11.600-Punkte-Marke nachhaltig zu überwinden – zumal die Vorgaben eher durchwachsen sind. An der Wall Street ging die Rekordjagd gestern nur bei den Technologiewerten weiter. So erreichten der Nasdaq 100 und der Nasdaq Composite am Montag jeweils erneut Höchststände. Für den Dow ging es indes um 0,4 Prozent auf 19.887 Punkte nach unten. Der breiter gefasste S&P 500 gab um ebenfalls 0,4 Prozent auf 2269 Punkte nach.

An den asiatischen Börsen ergibt sich kein klares Bild. Nach dem Optimismus des Vorjahres infolge der Wahl des zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump mache sich nun trotz fehlender schlechter Nachrichten Vorsicht unter den Anlegern breit, hieß es von Marktbeobachtern. Dies zeige sich etwa am rückläufigen US-Dollar. Immer mehr Investoren kämen zu der Ansicht, dass die jüngsten Kursanstiege übertrieben gewesen sein. In Japan ging es für den Leitindex Nikkei nach der Feiertagspause abwärts, während in China die Festlandsbörsen zulegten.

Gemeinschaftswährung gewinnt weiter

Der Euro hat im frühen Dienstagshandel an die Vortagesgewinne angeknüpft und weiter zugelegt. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,0596 US-Dollar gehandelt und damit höher als am Vortag. Auch das sorgte für Zurückhaltung unter deutschen Aktienanlegern. Gestern hatte die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs noch auf 1,0516 Dollar festgesetzt. Vor einer Woche war der Eurokurs sogar kurz unter 1,04 Dollar gefallen.

Starke Impulse für den Aktien- und den Devisenmarkt durch Konjunkturdaten sind im weiteren Tagesverlauf nicht zu erwarten. Lediglich in Frankreich werden Daten zur Industrieproduktion veröffentlicht. Ralf Umlauf, Experte bei der Landesbank Helaba, rechnet zwar mit robusten Daten, aber nicht mit nennenswerten Marktreaktionen.

Inflation und Handelsgeschäft

Aus China gab es am Morgen Hinweise auf eine überraschend stark steigende Inflation. Die Erzeugerpreise sind im Dezember so schnell wie seit mehr als fünf Jahren nicht mehr gestiegen. Dies spiegele “teilweise die Auswirkungen der Strukturreformen wider, die in einigen Sektoren zu einem Abbau der Kapazitätsüberschüsse führten”, kommentiert Hao Zhou, Experte bei der Commerzbank. Andererseits sei es aber auch Ausdruck massiver Spekulationen mit Rohstoff-Terminkontrakten

Unter den Einzelwerten dürfte Metro einen Blick Wert sein. Der Handelskonzern hat im wichtigen Weihnachtsgeschäft etwas weniger Umsatz gemacht. Verkäufe wie der des Großhandelsgeschäfts in Vietnam aber auch eine schwächere Entwicklung bei der Lebensmittelkette Real bremsten den MDax -Konzern. Nach ersten Berechnungen gingen die Erlöse zwischen Oktober und Dezember im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozent auf 17 Milliarden Euro zurück. Anleger zeigten sich enttäuscht: Die Metrio-Aktie startete mit einem deutlichen Minus in den Handel.

OnVista/dpa-AFX/Reuters
Foto: Deutsche Börse

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