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Dax legt weiter zu

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Die Woche könnte doch noch versöhnlich enden. Der Dax hat sich zuletzt wieder gefangen. Ein Grund: Die Aussicht auf ein Anhalten der Notenbank-Geldflut.

Dax legt weiter zu

Anleger mögen Geld. Oder besser: Anleger mögen billiges Geld. Oder noch besser: Anleger mögen die Aussicht auf weiter billiges Geld. Diese Aussicht nämlich treibt die Aktienkurse an. Am Donnerstag hatten Spekulationen auf eine spätere US-Zinswende und auf frische Geldspritzen der Europäischen Zentralbank den Dax um 1,5 Prozent auf 10.065 Punkte klettern lassen.

Zum Wochenausklang hält die Kauflaune an. Zum Start in den Freitagshandel knüpft der Dax an seine gestrige Gewinne an und stieg um rund 0,5 Prozent auf 10.120 Zähler. Unterstützung kam aus Asien und von der Wall Street. In den USA gewann der Dow-Jones-Index gewann 1,3 Prozent, der S&P-500 legte 1,5 Prozent und der Nasdaq-Composite 1,8 Prozent zu. In Japan hat die Hoffnung auf Konjunkturhilfen der Notenbank der Börse in Tokio zu einem Plus von einem Prozent verholfen.

US-Konjunkturdaten im Fokus

Seit Wochenmitte blicken Anleger besonders interessiert auf aktuelle Wirtschaftsdaten. So hat die Sorge um die kunjunkturelle Entwicklung in den USA und auch China zu der gefestigten Erwartung geführt, dass die US-Notenbank ihre erste Zinserhöhung ins kommende Jahr verschieben wird.

Mit Spannung dürften Anleger heute auf die anstehenden Zahlen warten. Zum Ausklang der Woche stehen mit der US-Industrieproduktion und dem Verbrauchervertrauen der Uni Michigan nochmals Hochkaräter aus den USA auf der Agenda. Zudem werden frische Daten zur Inflation in Europa erwartet.

Modekonzern unter Druck

Die Quartalsberichtssaison bleibt ebenfalls im Fokus der Investoren, selbst wenn sich die Nachrichtenlage vor dem Wochenende etwas ausdünnt. Hugo Boss legte überraschend Zahlen vor und reihte sich in die Gruppe der Unternehmen ein, die Anleger mit einer Gewinnwarnung verschreckt.

Einbußen in Asien und in Amerika dämpfen die Entwicklung des Modekonzerns. Im dritten Quartal dieses Jahres sank das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen um acht Prozent auf 168 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr senkte die Firma ihr Umsatzziel. Bisher wurde ein Plus im mittleren einstelligen Prozentbereich angepeilt, nun sind es nur noch drei bis fünf Prozent. An der Börse sorgten die Neuigkeiten für Entsetzen. Die Aktie verlor am Freitagmorgen gut 9 Prozent auf 93 Euro.

Auto-Absatzzahlen erwartet

Ein Thema am Freitag bleibt Volkswagen. Der Autobauer legt vermutlich heute die jüngsten Auslieferungszahlen des Konzerns vor. Noch vor dem Diesel-Debakel hatte Volkswagen seine Absatzprognose kassiert. Rückgänge in China, Brasilien und Russland waren dafür hauptverantwortlich. Zuletzt hatte der Konzern die Zahlen in einem Rhythmus bekanntgegeben, der nahelegt, dass der jüngste Absatz für den Monat September heute veröffentlicht wird.

Zumindest innerhalb der Europäischen Union ist es für VW nicht schlecht gelaufen. Der Absatz des Konzerns stieg im September um 8,4 Prozent auf knapp 316.000 Fahrzeuge. Die Marke VW verzeichnete ein Plus von 6,6 Prozent auf 152.130 Fahrzeuge. Die Affäre bei VW war Mitte des Monats öffentlich geworden. Die anderen deutschen Hersteller steigerten den Verkauf allerdings deutlicher. So setzte Daimler mit 83.041 Fahrzeugen 18,6 Prozent mehr ab, der BMW-Konzern legte um 17,8 Prozent auf 100.950 Autos zu.

OnVista/dpa-AFX/Reuters

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