Designierter US-Botschafter wirft China Völkermord in Xinjiang vor

Reuters

Washington (Reuters) - Der designierte US-Botschafter in China hat der Volksrepublik einen Genozid in der Provinz Xinjiang vorgeworfen.

Dieser müssen sofort beendet werden und die USA dürften dazu nicht schweigen, sagte Nicholas Burns bei einer Anhörung am Mittwoch vor dem Senat. Der 65-jährige ehemalige US-Nato-Botschafter sprach zudem im Zusammenhang mit Taiwan von einem Recht seines Landes, gegen Schritte der Regierung in Peking vorzugehen, die den Status Quo beeinträchtigten. Den USA stünden umfangreiche Möglichkeiten zur Verfügung, Taiwan in Sicherheitsfragen stärker zu unterstützen. China betrachtet das demokratisch regierte Taiwan als abtrünnig und strebt eine Wiedervereinigung an. Der US-Verbündete wiederum sieht sich als unabhängigen Staat.

Burns Nominierung durch Präsident Joe Biden muss vom Senat bestätigt werden. Die USA und China liegen gegenwärtig bei zahlreichen Themen über Kreuz. Zuletzt haben die Spannungen insbesondere im Zusammenhang mit Taiwan zugenommen.China hat wiederholt Anschuldigungen von Menschenrechtlern zurückgewiesen, in der überwiegend muslimischen Uiguren-Provinz Xinjiang einen Völkermord zu begehen.

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