Wall Street

New York Ausblick: Wenig Bewegung vor nächstem Ukraine-Treffen

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
Eine US-Flagge vor einem Bildschirm mit Börsenkursen.
Quelle: Adobe.com/studio v-zwoelf

Der New Yorker Aktienmarkt steuert am Montag auf einen wenig bewegten Handelsbeginn zu. Nach den jüngsten Kursrekorden und vor einem Treffen von US-Präsident Donald Trump mit seinem Kiewer Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj scheuen die Anleger eine klare Positionierung. Im weiteren Wochenverlauf steht zudem noch das internationale Notenbankentreffen in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming an.

Rund eine Stunde vor dem Börsenstart taxierte der Broker IG Dow Jones Industrial so gut wie unverändert auf 44.948 Punkte. Am Freitag hatte der Leitindex direkt eine neue Bestmarke aufgestellt, aber nur einen kleinen Teil seines Gewinns ins Ziel gerettet.

Ähnlich war es dem marktbreiten S&P 500 ergangen, der mit moderaten Verlusten geschlossen hatte. Der technologielastige Nasdaq 100 wird 0,3 Prozent tiefer bei 23.676 Punkten erwartet. Er hatte vor dem Wochenende ebenfalls Verluste verzeichnet - sein Rekord datiert vom vergangenen Mittwoch.

Selenskyj wird bei seiner Reise nach Washington, wo er mit Trump über Wege aus dem russischen Angriffskrieg sprechen will, von europäischen Regierungschefs und Spitzenpolitikern begleitet. Zuvor hatte sich Trump mit Kremlchef Wladimir Putin in Alaska getroffen. Klare Ergebnisse für ein Ende des Kriegs in der Ukraine hatte es hier allerdings nicht gegeben. Die Sichtweisen darauf, wer das Kriegsende herbeiführen könnte, liegen derzeit weit auseinander.

Am Donnerstag beginnt das dreitägige Notenbankentreffen in Jackson Hole. Die Anleger warten mit Spannung auf eine Rede von US-Notenbankchef Jerome Powell, die Aufschluss über die weitere amerikanische Geldpolitik geben könnte. Viele Marktbeobachter gehen derzeit davon aus, dass die Währungshüter bei ihrer nächsten Sitzung Mitte September den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte senken werden. Eine deutlichere geldpolitische Lockerung - wie schon lange von Trump gefordert - gilt praktisch als ausgeschlossen.

Unternehmens- und konjunkturseitig sieht die Agenda an diesem Montag übersichtlich aus. Kurz nach Handelsbeginn werden Daten zum US-Wohnungsmarkt veröffentlicht.

Die Aktien von Dayforce sprangen dank Übernahmefantasie schon vorbörslich um fast ein Viertel auf 65,75 US-Dollar hoch. Informierten Kreisen zufolge führt die US-Beteiligungsgesellschaft Thoma Bravo Gespräche über einen Kauf der Personalsoftware-Plattform.

Beim Pharmakonzern Eli Lilly zeigten sich die Anleger trotz der jüngsten Erholungsrally nur mäßig beeindruckt von der Nachricht, dass der dänische Konkurrent Novo Nordisk eine weitere US-Zulassung für seinen Gewichtssenker Wegovy erhalten hat: Die Titel der Amerikaner sanken um 0,3 Prozent. Für Novo Nordisk ging es in Kopenhagen deutlich bergauf.

Nach dem Börsenschluss in New York will das IT-Sicherheitsunternehmen Palo Alto Networks seinen Quartalsbericht veröffentlichen.

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