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Bitcoin, Ethereum und Co: Der Kryptomarkt blutet nach dem gestrigen Flash-Crash weiter, BTC über 10 Prozent im Minus

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Bitcoin, Ethereum und Co: Der Kryptomarkt blutet nach dem gestrigen Flash-Crash weiter, BTC über 10 Prozent im Minus

Nach dem gestrigen Flash-Crash muss der Bitcoin und der gesamte Kryptomarkt heute weiter bluten. Das letzte Zwischenhoch von über 13.100 Dollar konnte der BTC noch gesten Nachmittag erobern, danach ging es in einer scharfen Abwärtsbewegung um 1000 Dollar bergab. Nach einem kurzen Erholungsversuch ging es über Nacht weiter runter bis in die 11.000 Dollar Region, wo er bis heute Morgen bei etwa 11.200 Dollar sein bisheriges Tagestief gefunden hat und nun mit 11.560 Dollar noch 12 Prozent im Minus ist. Analysten sprechen von Unterstützungszonen bei der 11- und 10.000 Dollar Marke, sollte der kurzzeitige Abwärtstrend sich weiter fortsetzen.

Nachdem der Bitcoin Ende Juni in einer parabolischen Preisbewegung an der 14.000 Dollar Grenze gekratzt hat, wurde bereits eine scharfe Korrektur erwartet, die sich dann im Verlauf der nächsten Tage bis zum bisherigen Wochentief von 9.700 Dollar gezogen hat, bei der viele Marktbeobachter auch jetzt eine starke Unterstützungszone sehen. Der langfristige Aufwärtstrend, der Anfang April eingesetzt hat, ist bisher jedoch ungebrochen.

Die erneute scharfe Korrektur hat auch den restlichen Markt in Mitleidenschaft gezogen. Ethereum musste ein Minus von 12 Prozent auf einen Wert von derzeit 271 Dollar einstecken, Ripple gar einen Einschnitt von 15 Prozent auf nun knapp 0,34 Dollar. Litecoin ist mit einem weiteren Minus von 13 Prozent wieder nah an die 100 Dollar Marke gerutscht, nachdem es in den letzten Wochen massiv bergauf ging. Der größte Verlierer unter den Top 10 Kryptowährungen war mit einem herben Minus von über 20 Prozent EOS, welches jetzt bei einem Wert von 4,65 Dollar notiert.

Facebook will Bedenken der Behörden zerstreuen

Die veröffentlichten Pläne von Facebooks neuer Kryptowährung Libra schlagen derweil immer noch die höchsten Wellen im Markt. Nach der Bekanntgabe der Details gab es diverse Aufschreie aus der Politik und vor allem die US-Regierung hat Facebook ins Visier genommen. Der Finanzausschuss hat beispielsweise einige kritische Fragen zum Privatsphäreschutz gestellt, vor allem in Bezug auf personalisierte Werbung.

Facebook hat betont, dass die Privatsphäre der Nutzer geschützt bleiben soll. „Ähnlich wie bei bereits existierenden Kryptowährungen , sind Transaktionen auf der Libra-Blockchain pseudonym. Die Libra Association wird in die Transaktionsverarbeitung nicht involviert sein und keine personenbezogenen Daten der Nutzer speichern. Facebook nutzt keine Zahlungsinformationen für personalisierte Werbung.“

Facebook hat zudem den Open Source Aspekt des Ökosystems betont und klar gemacht, dass Drittanbieter, die Libra-Software in ihre Infrastruktur integrieren wollen, selbst für die Einhaltung der Compliance-Anforderungen verantwortlich sind.

Dennoch wurde noch einmal klar gestellt, dass die Bereitschaft, mit den Behörden zusammen zu arbeiten, da ist: „Libra ist eine große Idee. Unser Ziel ist es, eine kostengünstige und sichere Möglichkeit zu schaffen, Geld effizient um die Welt zu schicken. Die Libra Association wird mit Regulatoren zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass das neue Ökosystem Wert schöpft sowie Kunden schützt.“

onvista-Redaktion

Titelfoto: Wit Olzewski / Shutterstock.com

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