TV- und Radioanbieter schrauben Werbeumsatz-Erwartungen nach unten

dpa-AFX · Uhr
Artikel teilen:

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Verband der privaten TV- und Radiounternehmen in Deutschland schraubt die Erwartungen der Branche zu Werbeumsätzen für 2023 nach unten. Statt einem leichten Plus geht der Verband der Privaten Medien (Vaunet) in seiner Herbstprognose nun von rückläufigen Gesamterlösen bei Audio- und Bewegtbildwerbung aus, wie er am Mittwoch anlässlich des Branchen-Kongresses Medientage München mitteilte. Die Häuser rechnen mit insgesamt gut 6 Milliarden Euro Werbeumsatz (minus 1,1 Prozent). Gemeint ist Radio- und TV-Werbung sowie Werbung in gestreamten Audio- und Videoangeboten.

Im Mai war der Verband noch optimistisch, dass man in diesem Jahr ein moderates Plus von etwa 1,2 Prozent auf 6,21 Milliarden Euro erreichen könnte. 2022 erzielten die Radio- und TV-Sender 6,14 Milliarden Euro Umsatz mit Werbung, die eines der elementaren wirtschaftlichen Standbeine für die privaten Medienhäuser ist. Das war auch schon ein Rückgang. Seit Jahresbeginn ist in der Medienbranche immer wieder zu hören, dass der Werbemarkt schwächelt. Konzerne wie RTL oder ProSiebenSat.1 kämpfen damit ebenso wie Zeitungs- und Zeitschriftenhäuser sowie Radiosender./rin/DP/zb

Das könnte dich auch interessieren

Rüstungsspezialisten
Ondas und Red Cat: Zwei Drohnen-Wachstumsstars im Checkgestern, 17:18 Uhr · onvista
Jemand bedient eine Drohne.
Gespräche beendet
Puma-Aktie sackt zweistellig ab - Übernahmefantasie verpufftgestern, 15:13 Uhr · dpa-AFX
Puma-Aktie sackt zweistellig ab - Übernahmefantasie verpufft
Börsengang
Tschechischer Rüstungskonzern CSG erfolgreich gestartetgestern, 10:47 Uhr · dpa-AFX
Tschechischer Rüstungskonzern CSG erfolgreich gestartet
Aktie bricht ein
Verkauf von Wacker Neuson an Koreaner geplatztgestern, 10:54 Uhr · Reuters
Verkauf von Wacker Neuson an Koreaner geplatzt
Analyst: Stimmung am Boden
Markterholung geht an SAP vorbei22. Jan. · dpa-AFX
Markterholung geht an SAP vorbei
Premium-Beiträge
Weniger Cash, mehr Aktien
Wie Profis ihre Fonds für das Börsenjahr 2026 umschichtengestern, 14:30 Uhr · onvista