Pressestimme: 'Weser-Kurier' zu Manifest der SPD

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BREMEN (dpa-AFX) - Der "Weser-Kurier" zu dem Manifest der SPD-Friedensgruppe:

"Eine Lösung auf Basis der russischen Forderungen wird zudem weitere Kriege in Europa nicht verhindern, sondern eher wahrscheinlicher machen. Moldau und das Baltikum gelten schon jetzt als mögliche Ziele. Daher können die Bundesregierung und die sie tragenden Parteien nicht anders als mit dem Dreiklang weiterzumachen - aus Aufrüstung und Abschreckung, aus der Unterstützung der Ukraine mit Waffenlieferungen und Sanktionen gegen Russland und als Drittes aus diplomatischen Initiativen. Solange, bis Putin wirtschaftlich oder militärisch die Luft auszugehen droht und er bereit ist, tatsächlich Kompromisse einzugehen. Daher sind die Forderungen im Manifest, Deutschland möge auf die Stationierung von amerikanischen Mittelstreckenraketen verzichten und auf eine Stärkung seiner eigenen Verteidigungsfähigkeit verzichten, von erschreckender Naivität. Dass es für eine Erhöhung des Verteidigungshaushalts "keine sicherheitspolitische Begründung" geben soll, zeigt, dass die Unterzeichner angesichts der tatsächlichen Bedrohungslage in Europa lediglich gewillt sind, den Kopf in den Sand zu stecken."/yyzz/DP/men

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