Devisen: Eurokurs legt zum US-Dollar zu - Konjunkturdaten stützen

dpa-AFX · Uhr
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Freitag nach Konjunkturdaten aus der Eurozone und den USA gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am Nachmittag 1,1749 US-Dollar und damit etwas mehr als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1734 (Donnerstag: 1,1754) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8522 (0,8507) Euro.

Gestützt wurde der Euro durch Daten zur Stimmung der Einkaufsmanager in der Eurozone. Der Einkaufsmanagerindex für den Bereich Dienstleistungen ist auf den höchsten Wert seit acht Monaten gestiegen. Zwar wurde die zweite Schätzung für den Monat September leicht nach unten revidiert, am Markt wurde aber darauf verwiesen, dass sich Stimmungsdaten aus Deutschland, Italien und Spanien zum Teil deutlich verbessert hätten.

Am Nachmittag sorgten enttäuschende Daten aus den USA für weiteren Kursauftrieb beim Euro. Im September hatte sich dort die Stimmung der Einkaufsmanager im Bereich Dienstleistungen deutlich eingetrübt. Der entsprechende Index des Instituts for Supply Management (ISM) fiel im Vergleich zum Vormonat um 2,0 Punkte auf 50,0 Punkte. Das ist der niedrigste Stand seit Mai. Volkswirte hatten einen Rückgang erwartet, aber nur auf 51,7 Punkte.

Der ursprünglich für den Nachmittag angesetzte Arbeitsmarktbericht der US-Regierung ist dagegen wegen des "Shutdowns" in den Vereinigten Staaten ausgefallen. Den Anlegern fehlte daher eine wichtige Orientierung. Seit Mittwoch sind in den USA viele Regierungsmitarbeiter im Zwangsurlaub, nachdem zuvor Verhandlungen der Parteien zur Beilegung eines Haushaltsstreits gescheitert waren.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87260 (0,87210) britische Pfund, 172,90 (172,53) japanische Yen und 0,9343 (0,9350) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold kostete 3.873 Dollar. Das waren etwa 17 Dollar mehr als am Vortag./jkr/he

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