Rheinmetall auf niedrigstem Niveau seit August

Rüstungswerte schwach - Mögliche Ukraine-Initiative

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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Quelle: Karolis Kavolelis/Shutterstock.com

Die Aktien von Rheinmetall sind am Mittwochmittag zeitweise auf das tiefste Niveau seit Ende August abgesackt. Die Papiere der Düsseldorfer verloren dabei 4,5 Prozent auf 1.639,50 Euro. Die Anteilsscheine des Panzergetriebe-Herstellers Renk und des Radar-Spezialisten Hensoldt verloren weniger deutlich, stehen aber im Chart insgesamt ähnlich wackelig da.

Für Verkaufsdruck sorgte eine mögliche neue US-Initiative, um den Ukraine-Krieg zu beenden. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff führt offenbar jeweils getrennte Gespräche mit der russischen und ukrainische Seite, wie die US-amerikanische Nachrichtenwebsite "Axios" bereits in der Nacht berichtete.

Zuletzt dämmten die Rüstungswerte die Kursverluste wieder ein. Denn an der Bedrohungslage und den langfristigen Aussichten aus der Wiederherstellung der europäischen Verteidigungsfähigkeit ändern solche Bemühungen wohl wenig.

Analysten heben Kursziele nach Kapitalmarkttag

Viel entscheidender bleiben die Wachstumsziele der Konzerne, die zuletzt Rheinmetall auf dem Kapitalmarkttag am Dienstag bis 2030 beziffert hatte. Analysten stockten ihre Kursziele auf, Benjamin Heelan von der Bank of America (BofA) gar auf 2.540 Euro und die Experten von Morgan Stanley auf 2.500 Euro.

Anleger hätten sich allerdings inzwischen eher an positive Überraschungen gewöhnt, kommentierte derweil Adrien Rabier vom Investmenthaus Bernstein Research die letztlich maue Kursreaktion auf den Kapitalmarkttag.

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