EZB: Keine stärkere Dynamik bei Kreditvergabe der Banken an Firmen

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Frankfurt (Reuters) - Die Kreditvergabe der Banken an Unternehmen in der Euro-Zone kommt nicht weiter in Schwung.

Die Geldhäuser reichten im Oktober 2,9 Prozent mehr Darlehen an Firmen aus als vor Jahresfrist, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Auch im September hatte der Anstieg bei 2,9 Prozent gelegen. An die Privathaushalte vergaben die Institute im Oktober 2,8 Prozent mehr Kredite als ein Jahr zuvor. Das Plus im September lag noch bei 2,6 Prozent.

Die EZB hält schon seit drei Sitzungen ihren Einlagensatz, den Banken für das Parken überschüssiger Gelder bei der Notenbank erhalten, konstant bei 2,0 Prozent. Die Inflation im Euroraum lag im Oktober bei 2,1 Prozent und damit nur einen Tick über der EZB-Zielmarke von 2,0 Prozent. Im September stand die Inflationsrate noch bei 2,2 Prozent. An den Finanzmärkten wird aktuell eine Zinssenkung der EZB bei der nächsten geldpolitischen Sitzung am 18. Dezember so gut wie ausgeschlossen. Händler veranschlagen die Wahrscheinlichkeit für einen solchen Schritt bis Mitte 2026 jedoch auf fast ein Drittel.

Die Geldmenge M3 stieg im Oktober um 2,8 Prozent. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten dies erwartet. Zu M3 zählen Bargeld, Einlagen auf Girokonten sowie Geldmarktpapiere und Schuldverschreibungen. Volkswirten zufolge kann die Entwicklung dieser Messgröße Hinweise auf die Entwicklung der Inflation geben.

(Bericht von Frank Siebelt, redigiert von Christian Rüttger Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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