dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 13.01.2026 - 17.00 Uhr

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ROUNDUP: US-Inflation bleibt stabil über dem Ziel der Fed

WASHINGTON - In den USA hat sich die Inflation Ende des vergangenen Jahres stabil gehalten. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise im Dezember wie bereits im Monat zuvor um 2,7 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten dies im Schnitt erwartet.

Internationale Notenbanker stellen sich hinter Fed-Chef

FRANKFURT/WASHINGTON - Der von US-Präsident Donald Trump unter Druck gesetzte Fed-Chef Jerome Powell bekommt Rückendeckung von führenden Notenbankern weltweit. "Wir stehen in voller Solidarität mit dem Federal Reserve System und seinem Vorsitzenden Jerome H. Powell", heißt es in einer von der Europäischen Zentralbank (EZB) veröffentlichten Erklärung.

ROUNDUP/Trump: Zölle von 25 Prozent für Länder mit Iran-Geschäften

WASHINGTON - Die US-Regierung will Importe aus allen Ländern, die Geschäfte mit dem Iran machen, mit einem neuen Strafzoll in Höhe von 25 Prozent des Warenwerts belegen. Das kündigte Präsident Donald Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social an - offenbar als Reaktion auf die gewaltsame Niederschlagung regierungskritischer Proteste im Iran.

China will Interessen nach Trumps Zoll-Ankündigung verteidigen

PEKING - China will angesichts der Zollankündigung von US-Präsident Donald Trump gegen Handelspartner des Irans seine Interessen wahren. "Es gibt keine Gewinner in einem Zollkrieg", sagte Außenamtssprecherin Mao Ning in Peking. China werde seine legitimen Rechte und Interessen entschlossen verteidigen.

EU-Außenbeauftragte Kallas: Diskutieren zusätzliche Sanktionen gegen Iran

BERLIN - Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat das gewaltsame Vorgehen gegen Demonstranten im Iran scharf verurteilt und weitere Konsequenzen in Aussicht gestellt. Zur Frage, ob die Machthaber in Teheran binnen Tagen oder Wochen gestürzt werden könnten, äußerte sie sich aber nicht im Detail. "Niemand weiß, was die nächsten Tage bringen", sagte Kallas bei einem Treffen mit Verteidigungsminister Boris Pistorius in Berlin.

Breite Kritik aus der Wirtschaft an SPD-Plänen zur Erbschaftsteuer

BERLIN - Aus der Wirtschaft kommt scharfe Kritik an den Plänen der SPD zur Reform der Erbschaftssteuer. "Finger weg vom Betriebsvermögen", sagte Handwerkspräsident Jörg Dittrich. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin des Verbands Die Familienunternehmer, sagte: "Gerade in einer Zeit, in der die Unternehmen wegen struktureller Nachteile des Standortes Deutschland riesige Probleme haben, sendet die SPD ein fatales Signal. Statt Betriebe zu entlasten und Investitionen zu fördern, droht die Partei in ihrem Konzeptpapier, den Unternehmen weitere Liquidität zu entziehen und Nachfolgen zu erschweren."

Union bleibt bei Ablehnung von schärferer Erbschaftsteuer

BERLIN - Die Union bleibt bei ihrer Ablehnung der SPD-Pläne für eine Erhöhung der Erbschaftsteuer bei großen Vermögen. "Das Signal sollte gerade am Jahresbeginn sein, dass wir alles tun, um die Wirtschaft zu stärken", sagte der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Steffen Bilger. "Für uns ist ganz klar: keine Steuererhöhungen. Steuererhöhungen wären schlecht, würden der Wirtschaft schaden und Wachstum behindern."

BGA-Präsident: Großhändler haben 'keinen Puffer mehr'

BERLIN/FRANKFURT - Ein Ende der Dauerkrise im deutschen Großhandel ist nach Einschätzung des Branchenverbandes BGA nicht in Sicht. Zwar prognostiziert der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) für dieses Jahr 0,7 Prozent Wachstum für den Großhandel. Die sei jedoch "näher an Stagnation als an Aufschwung", sagte BGA-Präsident Dirk Jandura.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jkr

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