'Medic Quadriga': Bundeswehr übt Versorgung Verwundeter

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BERLIN (dpa-AFX) - Mit einer großangelegten Übung trainiert die Bundeswehr die Rettung Verwundeter bei Kämpfen an der Ostflanke der Nato. Dabei wird die Rettungskette von der sanitätsdienstlichen Versorgung in Litauen über einen Verteilpunkt am Flughafen Berlin-Brandenburg bis hin zur Behandlung in zivilen Krankenhäusern in Deutschland durchgespielt.

An der Übung "Medic Quadriga 2026" sind mehr als 1.000 Soldaten beteiligt, von denen rund 200 als Verletztendarsteller mit simulierten Verwundungen wie aus einem Kampfeinsatz präpariert sind.

Mit etwa 250 zivilen Übungsteilnehmern von Bund, Ländern und Hilfsorganisationen sei "Medic Quadriga 2026" die größte und komplexeste Übung des Sanitätsdienstes seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, so die Bundeswehr.

Am Freitag wird Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) die Übung besuchen. Geplant ist die Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens mit den zivilen Hilfsorganisationen Johanniter und Malteser. Auf den geplanten Einsatz eines militärischen Spezialflugzeugs zur Evakuierung Verwundeter ("MedEvac") verzichtet die Bundeswehr, weil die Maschine wegen der Lage in Nahost in Bereitschaft gehalten wird./cn/DP/men

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