Alibaba: Börsengang der Superlative steht in den Startlöchern – Ant Group soll 34,5 Milliarden Dollar einspielen

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Alibaba: Börsengang der Superlative steht in den Startlöchern – Ant Group soll 34,5 Milliarden Dollar einspielen

Der Countdown für den Rekord-Börsengang hat begonnen. In 10 Tagen – 5. November – soll der Alibaba-Ableger Ant Group in Hongkong sein Debüt auf dem Parkett feiern. Das IPO soll 34,5 Milliarden Dollar – umgerechnet 29,2 Milliarden Euro – einspielen. Damit würde der bisherige Rekordwert deutlich in den Schatten gestellt. Der Ölgiganten Saudi Aramco brachte bei seinem Sprung an die Börse 29 Milliarden Dollar auf die Waage.

Der chinesische Alibaba-Ableger Ant Group stellt die Weichen für einen Rekord-Börsengang. Dieser soll rund 34,5 Milliarden US-Dollar (29,2 Mrd Euro) einspielen. Terminiert sei das Börsendebüt in Hongkong für den 5. November, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Wert wird damit den bisherigen Rekord-Börsengang des Ölgiganten Saudi Aramco in Höhe von 29 Milliarden Dollar deutlich übertreffen.

Doppelnotiz in Hongkong und Shanghai

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Nach Angaben vom Montag will der Finanzarm der weltgrößten chinesischen Online-Handelsplattform an den Börsen Hongkong und Schanghai jeweils 1,67 Milliarden Aktien zu je 80 Hong-Kong-Dollar (10,32 Dollar) beziehungsweise 68,8 Yuan (10,17 Dollar) zum Kauf anbieten. Mitte Oktober hatten Insider für die Ant Group insgesamt eine Bewertung von rund 280 Milliarden Dollar (239 Milliarden Euro) signalisiert.

US-Börsen bleiben außen vor

Die Ant Group kommt nur wenige Tage nach der US-Präsidentenwahl an die Börse. Die Wahl könnte zu Unsicherheiten an den Finanzmärkten führen. Mit Hongkong und Shanghai umgeht das Unternehmen auch die großen US-Börsen. Das ist neu für ein derart großes chinesisches Tech-Unternehmen.

Das Vorgehen wird auch vor dem Hintergrund der wachsenden Spannungen zwischen China und den USA gesehen. Die IPO-Ankündigung kam inmitten von Äußerungen der Trump Regierung, auch gegen die Ant Group Restriktionen wegen einer möglichen Gefährdung der nationalen Sicherheit zu erwägen.

Mit dem Schritt aufs Parkett wolle Ant Group weiter wachsen und seinen Vorsprung als führende Online-Zahlungsplattform in China ausbauen, hieß es in den Unterlagen zum Börsengang Ende August. Ant wird von Experten als Kronjuwel im Alibaba-Imperium von Milliardär Jack Ma bezeichnet und hat seine Weiterentwicklung zuletzt kontinuierlich vorangetrieben.

Mit Alipay betreibt der Finanzdienstleister einen in China weit verbreiteten mobilen Bezahldienst. Größter inländischer Wettbewerber ist Wechat-Pay des chinesischen Internetkonzerns Tencent. Angeboten werden auch Kredite, Versicherungen und Vermögensverwaltung.

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Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: Andy Feng / shutterstock.com

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