Cyberangriff auf Madsack - mögliche Folgen für Samstagausgaben

dpa-AFX

HANNOVER (dpa-AFX) - Die Madsack Mediengruppe ist nach eigenen Angaben Opfer eines Cyberangriffs auf die Computersysteme geworden. Ein Sprecher des Medienhauses teilte am Freitag mit: "Entsprechende Gegenmaßnahmen sind bereits eingeleitet. Dennoch kann es zu einigen Beeinträchtigungen der Zeitungsproduktion für den morgigen Sonnabend kommen." Die Online-Dienste seien nicht betroffen. Der Angriff habe sich am Freitag ereignet.

Vom Sprecher hieß es weiter: "Weitere Informationen zum Hintergrund des Angriffs liegen bislang nicht vor; im Vordergrund steht zunächst die reibungslose Abwicklung der Zeitungsproduktion." Das Portal "T-Online" berichtete zuerst über den Angriff.

Zur Madsack Mediengruppe mit Hauptsitz in Hannover gehören Tageszeitungen in mehreren Bundesländern: "Hannoversche Allgemeine Zeitung", "Neue Presse" in Hannover, "Ostsee-Zeitung", "Lübecker Nachrichten", "Aller-Zeitung", "Schaumburger Nachrichten", "Wolfsburger Allgemeine Zeitung", "Peiner Allgemeine Zeitung", "Göttinger Tageblatt", "Eichsfelder Tageblatt", "Gelnhäuser Neue Zeitung", "Märkische Allgemeine", "Leipziger Volkszeitung", "Dresdner Neueste Nachrichten" und "Naumburger Tageblatt".

Erst im Dezember war die Funke Mediengruppe mit Hauptsitz in Essen, die auch zahlreiche Regionalzeitungen im Portfolio hat, Opfer eines schweren Hacker-Angriffs geworden. Das hatte zur Folge, dass Zeitungen zeitweise nur in Notausgaben erscheinen konnten. Der Konzern hatte im Hause wochenlang die Folgen des Angriffs gespürt./rin/DP/nas

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