Österreichs Grüne suchen Alternativen zur Kurz-Koalition

Reuters · Uhr

Wien (Reuters) - Österreichs Grünen wollen angesichts der Ermittlungen gegen Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gemeinsam mit der Opposition Alternativen zur konservativ-grünen Regierung suchen.

"Wir werden jetzt ausloten, was es für Möglichkeiten gibt", sagte Grünen-Chef und Vizekanzler Werner Kogler am Freitag vor einem Treffen mit SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner.

"Die Lage ist ernst genug", sagte Kogler. Er habe daher die Chefs der anderen Parlamentsparteien - die Sozialdemokraten (SPÖ), der rechtspopulistischen FPÖ und den liberalen Neos - zu Einzelgesprächen eingeladen. Für den Nachmittag ist etwa ein Termin mit den Neos anberaumt.

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) ermittelt gegen Kurz wegen dem Verdacht der Untreue, Bestechung und Bestechlichkeit. Der Kanzler weist die Vorwürfe zurück und will an dem Bündnis mit den Grünen festhalten. Der Juniorpartner zweifelt allerdings an der Handlungsfähigkeit des Kanzlers. Die ÖVP wiederum hält ihrem Parteiobmann die Stange und will nur in einer Regierung bleiben mit Kurz an der Spitze. Die Opposition fordert geschlossen den Rücktritt von Kurz. Ansonsten werde bei der Sondersitzung des Parlaments am Dienstag ein Misstrauensantrag gegen den Kanzler eingebracht.

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