Streit über Airbus-Großauftrag bei Easyjet

Reuters

London (Reuters) - Der Streit zwischen dem Management des britischen Billigfliegers Easyjet und seinem Großaktionär Stelios Haji-Ioannou wird schärfer.

Der Firmengründer forderte am Montag erneut, einen 4,5 Milliarden Pfund schweren Auftrag für 107 neue Maschinen von Airbus wegen der Corona-Krise zu stornieren. Andernfalls werde er kein frisches Geld in die von ihm gegründete Gesellschaft pumpen. Er drang erneut auf die Einberufung einer Hauptversammlung, was Easyjet vergangene Woche abgelehnt hatte. Wie früher angekündigt, will der Großaktionär bei jeder Weigerung des Unternehmens einen Manager mehr auf einem Aktionärstreffen absetzen lassen. Am Montag kam Finanzchef Andrew Findlay auf die Liste, die Haji-Ioannou vergangene Woche mit Verwaltungsratsmitglied Andreas Bierwirth gestartet hatte.

Haji-Ioannous Familie gehört rund ein Drittel von Easyjet. Das Unternehmen müsse binnen drei Wochen die Aktionäre zusammenrufen, sagte ein Sprecher des Großinvestors. Notfalls müsse die Versammlung elektronisch abgehalten werden.

Die Airline teilte unabhängig davon mit, aus dem britischen Regierungsprogramm 600 Millionen Pfund Finanzierung abzurufen. Einschließlich der bestehenden Kreditlinien verfüge die Airline über Barreserven von 2,3 Milliarden Pfund bis zum 9. April. Ende März hatte der Billigflieger wegen des massiven Geschäftseinbruchs in der Corona-Krise den Flugbetrieb auf unbestimmte Zeit eingestellt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kurs zu AIRBUS Aktie

  • 102,00 EUR
  • 0,00%
01.11.2017, 10:30, Euronext Paris

onvista Analyzer zu AIRBUS

Für diesen Zeitraum wurden keine Analysen gefunden.
Weitere Reuters-News
alle Artikel anzeigen

Derivate-Wissen

Sie möchten die Aktie günstiger erwerben?

Mit Discount-Zertifikaten können Sie die Aktie zu einem niedrigeren Preis erwerben.

Erfahren Sie mehr zu Discount-Zertifikaten