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3 schlaue Buffett-Aktien, die im Bärenmarkt 2022 gute Käufe sind

The Motley Fool · Uhr
Warren Buffett Geschäftsführer Berkshire Hathaway Orakel von Omaha

In 3 Sätzen:

  • Amazon hat perfekten Kundenservice zur obersten Priorität gemacht.
  • Ein S&P 500 Indexfonds ist eine sichere Investition in den Markt.
  • Store Capital ist ein renditestarker REIT mit enormen Chancen.

Gegen Ende des ersten Monats des neuen Jahres ist der Aktienmarkt in Aufruhr. Das Jahr 2021 war ein starkes Erholungsjahr nach dem Crash von 2020. Der Markt endete auf einem Hoch mit einem Anstieg des S&P 500 um 26,9 %. Diese Gewinne konnten im Jahr 2022 – bisher – nicht wiederholt werden und der S&P 500 lag am 26. Januar mittags rund 7 % im Minus.

Für die Anleger gibt es eine Reihe von Gründen, sich Sorgen zu machen. Ganz oben auf der Liste steht die Omikron-Variante des Coronavirus, die viele Teile der Wirtschaft lahmlegt. Ein weiterer Faktor sind die hohen Bewertungen von Wachstumswerten, deren Kurse im Einklang mit ihren realen Wachstumsaussichten sinken. Ihre Kurse sinken auch aufgrund der Befürchtung, dass die US-Notenbank in diesem Jahr die Zinsen anheben wird, um die Inflation zu bekämpfen. Höhere Zinsen beeinträchtigen die Fähigkeit wachstumsorientierter Unternehmen, sich billiges Kapital zur Finanzierung ihrer Expansion zu beschaffen.

Die Anlegerlegende Warren Buffett ist für seinen Value-Investing-Stil bekannt. Dabei sucht er nach Aktien, die im Vergleich zu ihrem realen Wert unterbewertet sind. Diese Strategie könnte sich für Anleger in einer möglichen Baisse als Gewinn erweisen.

Drei Aktien, an denen Buffetts Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway beteiligt ist und die einem Anleger in einem Bärenmarkt gute Dienste leisten könnten, sind Amazon (WKN: 906866), der Vanguard S&P 500 ETF (WKN: A1JX53) und STORE Capital (WKN: A12CRU). Schauen wir uns diese Möglichkeiten doch mal näher an.

1 Amazon: Das unvergleichliche E-Commerce-Unternehmen

Der E-Commerce-Gigant Amazon wurde in der Pandemie für Millionen von Menschen rund um den Globus zur ersten Anlaufstelle. Die Pandemie hält an und damit auch die Popularität von Amazon, obwohl sich das Wachstum verlangsamt. Die jüngsten Ergebnisse werden mit den hervorragenden Zahlen von 2020 verglichen. Probleme in der Lieferkette beeinträchtigen weiterhin die Gewinne.

Für einen Bärenmarkt gibt es mehrere Definitionen, aber im Allgemeinen wird er als ein Rückgang des S&P 500 um mindestens 20 % gegenüber den jüngsten Höchstständen definiert. Wenn der Markt auf breiter Front einbricht, sollte man seine grundlegenden Anlageprinzipien im Hinterkopf behalten. Etwa die Konzentration auf Langfristigkeit und das Halten hochwertiger Unternehmen. Hier kommt Amazon ins Spiel. Amazon ist ein Schwergewicht, das über viele Jahre hinweg in verschiedenen wirtschaftlichen Umgebungen weiter wachsen wird. Es ist ein Unternehmen, bei dem sich die Anleger keine Sorgen machen müssen, dass es untergeht.

Die Umsätze von Amazon stiegen im dritten Quartal um 15 % im Vergleich zum Vorjahr und die Unternehmensleitung rechnet mit einem Wachstum zwischen 4 % und 12 % im vierten Quartal. Die Rentabilität stand unter Druck, da sich das Unternehmen auf langfristige Prioritäten konzentrierte, was im Moment bedeutet, ein außergewöhnliches Kundenerlebnis zu bieten, auch wenn dies höhere Versandkosten, höhere Löhne und andere Maßnahmen bedeutet, die das Endergebnis belasten. Die Cloud-Komponente des Unternehmens, Amazon Web Services, verzeichnet nach wie vor ein phänomenales Wachstum. Es beschleunigte sich im dritten Quartal auf einen Umsatzanstieg von 39 % im Vergleich zum Vorjahr und ist weiterhin profitabel.

CEO Andy Jassy sagte: „Kurzfristig wird es für uns teuer werden, aber es ist die richtige Priorisierung für unsere Kunden und Partner.“ Dieses Engagement hält die Kunden bei der Stange und sorgt für mehr Geschäft.

Wer sich Sorgen über einen Bärenmarkt macht, kann zuversichtlicher sein, wenn man an der Amazon-Aktie festhält. Sie wird zum 56-Fachen der durchschnittlichen 12-Monats-Gewinne gehandelt (ein Schnäppchen, wenn man die durchschnittliche Performance von Amazon in den letzten zehn Jahren betrachtet).

2 Vanguard S&P 500 ETF: Anpassung an den Markt

Es ist nicht leicht, den Markt zu schlagen. In den letzten fünf Jahren haben etwa 73 % der Investmentfonds die Rendite des S&P 500 nicht erreicht. Für viele Menschen reicht es aus, ihr Geld in einen passiven Fonds wie den Vanguard S&P 500 ETF zu investieren, der den Referenzindex widerspiegelt, um die höchste Rendite zu erzielen.

Dieser Vanguard-ETF hat in den letzten fünf Jahren eine Jahresrendite von 17 % erzielt (und liegt damit deutlich über der durchschnittlichen Lebenszeitrendite des S&P 500 von 10,5 %). Das ist eine attraktive Rendite, die mit weniger Risiko und weniger Kopfzerbrechen verbunden ist, als wenn man versucht, den Markt zu schlagen, indem man einzelne Aktien auswählt, die hin und her schwanken. Buffett selber empfiehlt häufig, einfach in den S&P 500 zu investieren.

Zugegeben, wenn wir in einen Bärenmarkt eintreten, bedeutet das, dass dieser ETF fallen wird. Aber es ist ein relativ sicherer Ort, um das Geld zu halten, da der Index seine Verluste wieder wettmacht.

3 STORE Capital: Lust auf Dividenden?

Eine Strategie zur Aufrechterhaltung von Marktgewinnen in einem Bärenmarkt ist die Investition in Dividendenaktien. Während einige Unternehmen während der Pandemie ihre Dividenden aussetzten, waren viele Dividendentitel in einer so guten finanziellen Verfassung, dass sie zumindest ihre Ausschüttungen aufrechterhalten konnten. Insbesondere die Investition in einen starken Real Estate Investment Trust (REIT) kann den Aktionären hohe Dividenden einbringen, da diese Unternehmen aufgrund ihrer Steuerstruktur 90 % ihres Nettoeinkommens als Dividende ausschütten müssen.

STORE Capital besitzt fast 2.800 Immobilien, die es an Einzelmieter, hauptsächlich Restaurants und andere Dienstleistungsunternehmen, vermietet. Dabei handelt es sich um ein Triple-Net-Leasing-Verhältnis. Bei denen ist der Mieter für den Großteil der Instandhaltung der Immobilie verantwortlich. Es handelt sich um ein relativ risikoarmes Geschäftsmodell, bei dem STORE Immobilien von Unternehmen kauft, die ihre eigenen Geschäfte besitzen, und diesen Unternehmen Kapital zur Verfügung stellt, das sie für Investitionen oder zum Schuldenabbau benötigen. Diese Unternehmen schließen in der Regel langfristige Mietverträge für die gerade verkauften Objekte ab. Infolgedessen beträgt die durchschnittliche Mietdauer bei STORE etwa 13,5 Jahre. Das ist lang genug, um den REIT durch die Höhen und Tiefen eines Bärenmarktes zu bringen. Das ist ein klarer Vorteil für den Vermieter, aber es kommt auch dem Mieter zugute. Das Management von STORE sieht eine riesige Marktchance mit 2 Millionen Immobilien und einem Marktwert von 3,9 Bio. US-Dollar.

Die Dividende bringt beim aktuellen Aktienkurs eine Rendite von 5 %. STORE hat seine Dividende seit dem Börsengang im Jahr 2014 jährlich erhöht. Buffett kaufte 2017 eine Beteiligung an STORE Capital im Wert von 9,8 % der ausstehenden Aktien. Im Bärenmarkt auch für Privatanleger sicherlich nicht die schlechteste Idee.

Der Artikel 3 schlaue Buffett-Aktien, die im Bärenmarkt 2022 gute Käufe sind ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Jennifer Saibil besitzt keine der angegebenen Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von ​​Amazon, Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Vanguard S&P 500 ETF. The Motley Fool empfiehlt STORE Capital . Dieser Artikel erschien am 27.1.2022 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

Motley Fool Deutschland 2022

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