Pressestimme: 'Münchner Merkur' zu SPD-Entscheid/Merz

dpa-AFX · Uhr
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Pünktlich zum Start des SPD-Mitgliederentscheids über eine schwarz-rote Koalition gibt's vom designierten Kanzler Merz die Blutgrätsche gegen die Genossen. 15 Euro Mindestlohn? Kommt vielleicht erst 2027. Einkommenssteuerentlastung für Geringverdiener? Unter Finanzierungsvorbehalt. Und dann noch der Taurus. Sind das alles mal wieder nur diese typisch Merz'schen Ungeschicklichkeiten, mit denen er seiner Koalition noch ein paar Steine in den Weg legt? Wohl kaum. In der Unionsspitze herrscht jenseits der öffentlich zur Schau gestellten Gelassenheit Bestürzung über den Umfrage-Crash nach der Wahl. Mit seinem Machtwort will Merz klarstellen, wer Koch ist und wer Kellner in der schwarz-roten Koalition. Und er will den bei Unionswählern entstandenen Eindruck korrigieren, die Wahlverliererin SPD habe ihn am Nasenring durch die Manege gezogen. Er weiß: Ablehnung ist für die SPD jetzt keine Option mehr./yyzz/DP/zb

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