Lagarde: Wirtschaft im Euroraum wohl zuletzt gewachsen - Handelsstreit trübt Ausblick

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Frankfurt/Berlin (Reuters) - Die Wirtschaft im Euroraum dürfte laut der EZB im ersten Quartal gewachsen sein.

Auch aus der Industrie kämen Zeichen einer Stabilisierung, sagte EZB-Chefin Christine Lagarde am Donnerstag nach dem Zinsbeschluss. Die europäische Wirtschaft habe eine gewisse Widerstandsfähigkeit gegen "globale Schocks" entwickelt. Doch der Wachstumsausblick sei vor dem Hintergrund wachsender Handelsspannungen eingetrübt.

Die Wirtschaft im Euroraum dümpelte zuletzt vor sich hin - mit einem Wachstum von 0,2 Prozent im Schlussquartal 2024. Laut der Umfrage von S&P Global unter Einkaufsmanagern zeichnete sich zuletzt ein zarter Aufschwung ab: Sowohl die Industrie als auch der Servicesektor trugen dazu im März bei. So wurde die Industrieproduktion erstmals seit zwei Jahren wieder gesteigert, während die Geschäfte der Dienstleister noch etwas besser liefen als im Februar. Beide Zuwachsraten waren jedoch nur relativ niedrig.

(Bericht von EZB-Team, Reinhard Becker, Rene Wagner, redigiert von Kerstin Dörr. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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