Zahlenflut an Wall Street | Wirtschaftsdaten | Handelskonflikte schwelen
Die US-Futures zeigen sich nach den Nvidia-Zahlen kaum bewegt. Der Chipriese übertraf beim Gewinn und Umsatz zwar die Erwartungen, allerdings blieben die Datacenter-Erlöse leicht hinter den Prognosen zurück. Das sorgte zunächst für Abgaben, die Aktie drehte nachbörslich jedoch wieder auf, als klar wurde, dass die Prognose keinerlei Verkäufe der H20-Chips nach China enthält. Analysten betonen, dass das Kerngeschäft außerhalb Chinas weiterhin stark wächst, und sehen die Wachstumsstory ungebrochen – das Umsatzplus liegt nach wie vor bei über 50 %.
Auch die Nachfrage nach den neuen Blackwell-Chips entwickelt sich, wenn auch etwas langsamer als erhofft. Dennoch werten Experten die Guidance als solide und viele Häuser wie JPMorgan, Citi und Bernstein haben ihre Kursziele angehoben. Im vorbörslichen Handel erholten sich zudem andere Chipwerte, Broadcom notierte sogar im Plus. Damit bleibt die KI-Story am Markt intakt, und manche Investoren sprechen von einer Überreaktion nach dem ersten Kursrückgang.
Gleichzeitig verdrängen die Märkte politische Risiken wie Trumps Eingriffe bei der Federal Reserve. Trotz der Entlassung von Gouverneurin Lisa Cook zeigt sich die Wall Street robust – S&P 500 und Nasdaq liegen im August jeweils mehr als 2 % im Plus, der Dow sogar über 3 %. Anleger werten Rücksetzer also weiterhin als Kaufgelegenheit, und der Aufwärtstrend bei Risikoassets bleibt bestehen.
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