
Der österreichische Leiterplattenhersteller AT&S hat im ersten Halbjahr 2025/26 trotz Gegenwinds durch Währungseffekte seinen Umsatz und das operative Ergebnis gesteigert.
Die Erlöse kletterten von April bis Ende September um sechs Prozent auf 846 Millionen Euro, wie der Zulieferer von Intel und Apple am Dienstag mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um elf Prozent auf 175 Millionen Euro. Grund dafür war eine positive Volumenentwicklung, die den Preisdruck und negative Wechselkurseffekte ausglich.
Die Ebitda-Marge stieg auf 20,6 nach 19,6 Prozent im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich stand jedoch wegen negativer Währungseffekte im Finanzergebnis erneut ein Verlust von 63,5 nach einem Minus von 62,7 Millionen Euro.
Für das Gesamtjahr 2025/26 peilt der Konzern einen Umsatz von rund 1,7 Milliarden Euro und eine Ebitda-Marge von etwa 23 Prozent an. "Trotz massiven Wechselkurs-Gegenwinds und eines herausfordernden Marktumfelds ist es uns gelungen, Umsatz und Ebitda zu steigern und die Halbjahresprognose zu übertreffen", sagte Vorstandschef Michael Mertin.
AT&S profitiert von einer hohen Nachfrage nach Produkten für Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz (KI). Mit dem Anlauf neuer Werke in Kulim in Malaysia sowie im österreichischen Leoben will das Unternehmen seine Kundenbasis in der globalen KI-Chipindustrie ausbauen.



