Immobilienkonzern

Höhere Mieten: Vonovia-Tochter Deutsche Wohnen verdient deutlich mehr

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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Quelle: nitpicker/Shutterstock.com

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen hat in den ersten neun Monaten des Jahres vor allem dank höherer Mieten mehr verdient. Auch das Development-Geschäft trug zum Anstieg des operativen Ergebnisses bei. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im fortzuführenden Geschäft legte um 16 Prozent auf knapp 568 Millionen Euro zu, wie der MDax-Konzern am Dienstag in Berlin mitteilte. Die Vonovia-Tochter rechnet bei dieser Kennziffer im laufenden Jahr weiterhin mit einem deutlichen Anstieg.

Der Konzern profitiert wie alle Vermieter von einer hohen Nachfrage nach Wohnraum vor allem in der Hauptstadt Berlin. Die monatliche Kaltmiete stieg per Ende September im Schnitt auf 8,23 Euro pro Quadratmeter - das waren 4,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Unter dem Strich blieb gut eine Milliarde Euro an Gewinn. Ein Jahr zuvor hatte die Vonovia-Tochter aufgrund einer Abwertung seiner Immobilien noch einen Verlust von knapp 256 Millionen Euro gemacht.

Vonovia hatte Deutsche Wohnen 2021 übernommen und in den vergangenen Jahren den Konzern immer enger an sich gebunden. Aktuell hält Vonovia knapp 77 Prozent der Anteile. Etwas mehr als zwölf Prozent liegen im Streubesitz.

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