
Einem Medienbericht zufolge hat der Bergbaukonzern BHP erneut für den Wettbewerber Anglo American geboten – der momentan selbst in an einer Fusion arbeitet.
Das australische Unternehmen BHP habe in den vergangenen Tagen ein neues Angebot unterbreitet, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Verweis auf Insider. Weitere Details wurden nicht bekannt. Anglo American, beheimatet im Vereinigten Königreich, ist an der Börse aktuell fast 42 Milliarden US-Dollar wert. BHP selbst ist über 130 Milliarden Dollar schwer und damit eines der wertvollsten Minenunternehmen der Welt, noch vor Rio Tinto mit knapp 114 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung.
Anglo American selbst zielt aktuell auf eine Fusion ab. Vor wenigen Wochen erklärte der Konzern, dass seine Aktionäre sowie die Eigner des Rivalen Teck über einen Deal zur Verschmelzung beider Firmen abstimmen werden. Dadurch würde einer der größten Spieler im Markt für Kupfer entstehen. Laut Bloomberg sei die Förderung des Halbedelmetalls in den vergangenen Jahren aufgrund der globalen Elektrifizierung immer mehr in den Fokus der Branche gerückt.
Sowohl BHP, ehemals bekannt als BHP Billiton, als auch Anglo American lehnte einen Kommentar ab. Schon 2024 hatte BHP versucht, Anglo American zu schlucken. Damals bot BHP 49 Milliarden US-Dollar, ließ von dem Vorhaben aber später ab.




