Bundesregierung wirbt für mehr Weiterbildung
Berlin (Reuters) - Die Bundesregierung wirbt für mehr Weiterbildung der Beschäftigten in Deutschland.
Ziel sei es, die Beteiligung an Fortbildungen bis 2030 um elf Prozentpunkte auf 65 Prozent zu steigern, teilten das Arbeits- und das Bildungsministerium am Donnerstag in Berlin mit. Damit solle dem Wandel der Arbeitswelt durch Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und den demografischen Wandel begegnet werden. Anlass ist eine eintägige Nationale Weiterbildungskonferenz mit 500 Teilnehmenden aus Politik, Wissenschaft, Sozialpartnern und Weiterbildungspraxis.
Arbeitsministerin und SPD-Co-Chefin Bärbel Bas bezeichnete Weiterbildung als Schlüssel, um Arbeitslosigkeit vorzubeugen. "Weiterbildung ist kein Luxus, sondern Zukunftssicherung – für jede und jeden von uns", sagte Bas. Sie forderte eine neue Lernkultur, die Lust auf Veränderung mache. Bildungsministerin Karin Prien (CDU) erklärte, wer Neues lerne, verliere die Angst vor Veränderung. Weiterbildung stärke nicht nur jeden Einzelnen, "sondern auch die Wirtschaft, unsere Demokratie als Ganzes".
Bas und Prien sprachen von einer Weiterbildungsoffensive gemeinsam mit den Ländern, Sozialpartnern, Kammern und der Bundesagentur für Arbeit. Dies sei Teil der dritten Phase der 2019 ins Leben gerufenen Nationalen Weiterbildungsstrategie.
(Bericht von Holger Hansen, redigiert von Christian Rüttger Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)




