Pressestimme: 'taz' zu EU-Einigung zu Gentechnik

dpa-AFX · Uhr
Artikel teilen:

BERLIN (dpa-AFX) - "taz" zu EU-Einigung zu Gentechnik:

Die Einigung der EU-Institutionen zu gentechnisch veränderten Pflanzen geht vor allem zulasten der Verbraucher. Viele werden künftig Lebensmittel aus solchen Pflanzen essen, ohne dass sie davon erfahren. Denn der Deal aus Brüssel sieht vor, die Kennzeichnungspflicht für zahlreiche Gentechnikpflanzen in Nahrungsmitteln zu kippen. Das ist auch aus sozialer Sicht ungerecht. Nur wer es sich leisten kann, hat noch die Möglichkeit, auf Bioprodukte auszuweichen, in denen Gentechniksorten verboten bleiben. Es gibt gute Argumente gegen die Agro-Gentechnik. Sie steht für eine Landwirtschaft, die die Natur rücksichtslos an sich anpasst, statt sich selbst an die Natur anzupassen. Sie wird absehbar von großen Saatgutkonzernen wie Bayer/Monsanto beherrscht werden, die sowieso schon zu viel Macht über unsere Ernährung haben. Durch Gentechnik können sie ihren Einfluss noch stärker vergrößern, weil Gentech-Pflanzen patentiert werden können./yyzz/DP/mis

Das könnte dich auch interessieren

1,5 Billionen Dollar im kommenden Jahr
USA sollen mehr Geld für Verteidigung ausgeben03. Apr. · dpa-AFX
Kampfflugzeuge fliegen in Formation.
Frist läuft Montagnacht ab
Trump pocht auf sein Ultimatum: Drohung an den Iran05. Apr. · dpa-AFX
Trump pocht auf sein Ultimatum: Drohung an den Iran
Premium-Beiträge
Inflation, Aktien, Anleihen
Was J.P. Morgan für den Rest des Börsenjahrs erwartetheute, 08:20 Uhr · onvista
Auswertung des Euro Stoxx 50
Rheinmetall & Co: Diese Aktien schwächeln überraschendgestern, 06:30 Uhr · onvista
Exklusive Auswertung von Dax und MDax
Bis zu 5,0 Prozent: Die verlässlichsten Dividendenzahler für dein Depot05. Apr. · onvista