W​e​r​b​u​n​g
Zwei schwache Monate voraus

Trading-Chance Erdgas: Bearishe Prognose

Trading-Chance-Redaktion · Uhr

Mit einem der letzten Artikel im Jahr 2025 bewegen wir uns noch einmal in den Sektor der Energierohstoffe. Hier trennen sich nun die Wege von Erdgas und Rohöl aus saisonaler Sicht, da Rohöl typischer Weise ein saisonales Tief Mitte Dezember markiert, während Erdgas im Durchschnitt bis in den späten Februar hinein schwächelt. Mit letztgenanntem Markt und dessen Intermarkets befassen wir uns heute und zeigen eine passende Trading-Chance dazu auf.

Quelle: onvista

Rückblick

2025 waren die Energierohstoffe insgesamt schwach. Einzig Heizöl konnte Stand heute zulegen und gewann gut 9 Prozent hinzu. Benzin sank im Preis um 9 Prozent, WTI Crude Oil gab 12 Prozent im Preis nach und Erdgas büßte um knapp 13 Prozent gegenüber dem Jahresbeginn ein.

Jahres-Performance der verschiedenen Futures-Märkte
Quelle: www.finviz.com

Wie und warum Forecasting funktioniert

Märkte bewegen sich nicht zufällig! Hinter den Preisbewegungen und Trends bei Rohstoffen stehen fundamentale Prozesse, die auf realer Nachfrage und realem Angebot basieren. Zu spezifischen Zeiten wird mehr nachgefragt, als in anderen, weshalb es auch saisonale Muster gibt. Da jeder Rohstoff individuell eigene Verwendungszwecke hat, gibt es Dependenzen zu anderen Rohstoffen. Wussten Sie beispielsweise, dass der Rohölpreis fast 1:1 deckungsgleich mit dem Preis von Reis läuft? Das liegt daran, dass im Produktionsprozess von Reis Rohöl eine gewichtige Rolle spielt. Die Saat wird oft mit Flugzeugen über den Reisfeldern zerstreut, es wird später maschinell (früher mit Ochsen) geerntet. Da Reis primär in Asien produziert wird, muss es dann auch noch transportiert werden. Wenn also der Rohölpreis sich drastisch verteuert, wird auch Reis teurer. Das ist nur ein Beispiel, welches die Intermarket-Beziehungen fundamental erklärt.

Wir könnten nun mit diesem Wissen hergehen und ein Prognosemodell für den Reispreis an den Terminmärkten konzipieren. Sinngemäß würde es lauten: „Wenn der Rohölpreis in den vergangen x Wochen stark gestiegen ist, dann folgt der Reispreis und steigt seinerseits mit x Wochen Zeitversatz“.

Direkte Korrelationen lassen sich im Trading kaum ausnutzen. Denn was nützt es, wenn ich weiß, dass der Nasdaq sich in 95% der Fälle genauso bewegt wie der S&P 500? Ich müsste dazu wissen, was der S&P 500 machen wird. Und wenn ich das weiß, kann ich ihn auch direkt handeln. Das hilft uns also nicht. Das Schöne ist aber, dass es Intermarket-Beziehungen, wie in unserem Beispiel von Reis und Rohöl, gibt bei denen es eine Ursache-/Wirkungs-Verzögerung besteht. Der Einflussnehmende Markt bildet jetzt einen Trend aus, verbilligt oder verteuert sich, und der Referenzmarkt folgt mit einem spezifischen Zeitversatz. Dieser Zeitversatz ist von Markt zu Markt unterschiedlich und hängt mit Produktions- und Nachfragezyklen zusammen. Bei Zinsmärkten ist die Ursache-/Wirkungs-Verzögerung oft zwei bis zweieinhalb Jahre. Der Zeitversatz zwischen einer Preisveränderung bei Futtermitteln, wie Mais (Schweinemast) und der Reaktion des Fleischmarktes Magerschwein beträgt fünf bis sechs Monate, weil das der typische Mast-Zeitraum bei Schweinen ist. Es mag sicher nicht das schönste Beispiel sein, insbesondere für Tierfreunde, aber es zeigt, woher die spezifischen Zeitverzögerungen rühren. Auch Währungen spielen beim Forecasting eine Rolle. Für die Prognose des Rohölpreises ziehen wir beispielsweise die Wechselkurs-Relation zwischen den größten Exporteuren und Importeuren heran.  Die Währungen von Saudi Arabien, USA, Russland und China taugen ausgezeichnet für die Konzeption eines Rohöl-Forecasts, wie wir gleich sehen werden. Für Erdgas werden unter anderem der Dollar und noch ein weiterer Faktor bemüht.

Schwäche bis Ende Februar zu erwarten

Unsere Intermarkets zeichnen bis in die letzte Februar-Woche hinein eine abwärts gerichtete Tendenz vor. Wie wir anhand der historischen Schwünge nachvollziehen können, ist unser Prognose-Instrument ziemlich treffsicher. Eine Korrektur bis Herbst 2024, der anschließende Anstieg bis März 2025, die darauffolgende Abwärtsbewegung bis August ´25 und die jüngste Rallye bis November wurden mit 1.5 Jahren Vorlauf bereits korrekt vorgezeichnet.

Seitdem zeigt der Forecast abwärts. Diese Prognose zeigt ein Ende der Baisse-Welle um den 23. Februar 2026 vor. Von da an soll sich der Preis wieder erholen.

Erdgas Forecast für 2026
Quelle: www.tradingview.com

Fazit

Eine weitere Chance auf der kurzen Seite, nachdem wir jüngst Silber für die Shortseite als Trading-Gelegenheit im Gepäck hatten. Bei Erdgas zeigen für die kommenden Wochen sowohl die Saisonalität, wie auch die Intermarkets in die gleiche Richtung: abwärts! Damit auch Sie an einer möglichen Fortsetzung der Abwärtsbewegung partizipieren können, haben wir ein geeignetes Produkt für Sie ausgesucht, welches wir Ihnen nachfolgend vorstellen möchten.

Unlimited Turbo Short Optionsschein auf Erdgas

Für die heutige Trading-Gelegenheit haben wir für Sie einen Unlimited Turbo Short Optionsschein des Emittenten BNP Paribas ausgewählt. Das Produkt hat seinen Knockout , wie auch den Basispreis gleichauf bei 5,026 USD. Bei einem aktuellen Preis von 3,8 USD ergibt sich somit ein Hebel von derzeit 3,1. Zur Absicherung der Position erscheint ein Stop-Loss bei zirka 0,20 Euro im Produkt sinnvoll. Auch hier haben wir das Produkt so ausgewählt, dass dessen K.O. unweit des benötigten Stop-Losses gelegen ist. So haben wir die maximal mögliche Hebelwirkung und eine so geringe Kapitalbindung wie möglich. Die WKN lautet PK43M0.

Wichtige Chartmarken

Widerstände:  4,8 bis 5 USD

Unterstützungen:  3,2 USD

Unlimited Turbo Short Optionsschein auf Erdgas

Die bisherigen Trades der „Trading-Chance“ für Sie in einer Watchlist:

Sie können mit einem Klick auf alle bisherigen Trading-Chancen zugreifen und sich ansehen, wie die dort vorgestellten Zertifikate und Optionsscheine gelaufen sind. Klicken Sie einfach auf den folgenden Button, das ist der Link zu unserer Trading-Chance Watchlist. Wenn Sie die zu den Produkten gehörigen Artikel lesen möchten, klicken Sie bitte einfach auf das „Sprechblasen“-Icon direkt rechts neben der Produktbezeichnung.

Denken Sie dabei aber daran, dass hier Gewinnmitnahmen, nachgezogene Stop Loss, mit Gewinn ausgelaufene Inline-Optionsscheine und ausgestoppte Positionen nicht eigens gekennzeichnet sind, hier finden Sie die Performance der Derivate ohne diese „Feinsteuerung“ seit dem Tag der Vorstellung.

* Disclaimer: Die Trading-Chance ist ein Service der onvista media GmbH in Kooperation mit dem Dienstleister RealMoneyTrader. Für die Produktauswahl und den Inhalt des Artikels ist allein der genannte Dienstleister verantwortlich. Der Dienstleister versichert, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden. Wir weisen Sie darauf hin, dass die onvista media GmbH aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation mit angezeigten Emittenten von Zertifikaten eingegangen ist. Weiterhin empfehlen wir Interessenten vor einem möglichen Investment in die in diesem Artikel genannten Finanzinstrumente den jeweils relevanten und rechtlich ausschließlich maßgeblichen Wertpapierprospekt (Basisprospekt, die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaige Nachträge dazu) auf der Seite des jeweiligen Emittenten oder Ihrer depotführenden Stelle oder Handelspartner zu lesen, um sich möglichst umfassend zu informieren. Insbesondere gilt dies für die Risiken eines möglichen Investments in die genannten Wertpapiere. Die Darstellung und der Service sind eine Werbemitteilung und erfüllen nicht die Voraussetzungen an einen unabhängigen Research bzw. eine Anlageempfehlung.

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