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Ölpreise geben etwas nach - Angebotssorgen rücken in den Fokus

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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Kursverläufe sind vor einer Ölbohranlage zu sehen.
Quelle: Adobe.com/Who is Danny

Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 61,62 Dollar und damit 14 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI mit Lieferung im Februar fiel ebenfalls geringfügig um 18 Cent auf 58,14 Dollar.

Der US-Angriff auf Venezuela vom Wochenende und die Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro durch die Vereinigten Staaten zeigten damit weiterhin wenig Auswirkung bei den Ölpreisen. Zwar verfügt das südamerikanische Land über die größten Ölreserven der Welt, die Öllieferungen aus Venezuela tragen aber weniger als ein Prozent zur Versorgung des globalen Ölmarkts bei.

Zudem hatte der Ölverbund Opec+ zuletzt beschlossen, die Fördermenge zu Beginn des Jahres vorerst stabil zu halten. Generell wird am Markt mit einem Überschuss an Rohöl gerechnet. Die US-Bank Morgan Stanley geht davon aus, dass der Überschuss an Rohöl im ersten Halbjahr voraussichtlich weiter steigen wird und erst Mitte des Jahres seinen Höhepunkt erreichen dürfte.

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