Bahn streicht wegen Wintereinbruch Fernzüge im Norden und Nordosten

Reuters · Uhr
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Berlin, 07. Jan (Reuters) - Die Deutsche Bahn schränkt wegen eines erwarteten Wintereinbruchs den Fernverkehr im Norden und Nordosten Deutschlands ⁠ein.

Das Angebot ‍werde ab Donnerstagnachmittag vorsorglich reduziert, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Grund ist die ‌Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD), der für die Regionen bei Dauerfrost heftigen Wind mit ‍Schneefällen und Schneeverwehungen vorhersagt. Von den Einschränkungen betroffen sind demnach Fernverkehrsverbindungen unter anderem nach Kiel, Westerland auf Sylt, Rostock und auf die Ostseeinsel Rügen. Zudem werde die Höchstgeschwindigkeit der ICE-Züge auf den ‍Schnellfahrstrecken Berlin-Wolfsburg, Hannover-Würzburg und Köln-Rhein/Main auf ⁠200 Kilometer pro Stunde begrenzt. Dies sei notwendig, um Schäden durch Eisabwurf zu vermeiden. Die Fahrtzeit könne sich ‍dadurch um bis zu 30 Minuten verlängern.

Fahrgäste, die bis einschließlich Mittwoch ein Ticket ⁠für eine Reise zwischen Donnerstag und Samstag gekauft haben, können dieses flexibel zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Alternativ könnten die Reisen auch auf ‍Mittwoch vorgezogen werden.

Auch im ‌Regionalverkehr könne es in den kommenden Tagen zu Einschränkungen kommen, hieß es. Die Bahn rief Reisende dazu auf, sich vor Fahrtantritt in der App DB Navigator oder auf der Internetseite bahn.de über die aktuelle Verkehrslage und ihre Verbindung zu informieren. Änderungen seien dort bereits abrufbar.

(Bericht von Klaus Lauer; redigiert von Ralf ⁠Banser - Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und ‍Märkte).)

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