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Tax-Day-Effekt

Trading-Chance GBP/USD: Saisonal starke Phase voraus

Trading-Chance-Redaktion · Uhr

Märkte bewegen sich nicht zufällig. Viele Prozesse sind allgemein nicht bekannt oder werden verkannt, doch es stehen hinter allen Anomalien und signifikant statistischen Regelmäßigkeiten fundamentale Effekte. Ein solcher Effekt steht für die kommenden Wochen auf der Agenda: der Tax-Day-Effekt. In den USA und Großbritannien ist Mitte April Steuerstichtag, was sich auf die Akienindizes, Anleihen und auf die Währungen auswirkt. Entsprechend dreht es sich bei unserer nächsten Trading-Chance um einen saisonal basierten Trade auf saisonaler Basis im Britischen Pfund.

Quelle: onvista

Bedeutung des Britischen Pfunds damals und heute

Das Britische Pfund ist weit mehr als nur eine Währung – es ist ein Symbol für die wirtschaftliche Geschichte und die anhaltende Relevanz des Vereinigten Königreichs auf der Weltbühne. Als älteste noch im Gebrauch befindliche Währung der Welt blickt das Pfund auf eine über 1.200-jährige Geschichte zurück und hat sich trotz globaler Krisen und politischer Umbrüche als eine der stabilsten Säulen des internationalen Finanzsystems behauptet.

Historische Stärke trifft auf moderne Finanzwelt

Lange Zeit war das Pfund die unangefochtene Leitwährung der Welt, bevor es nach dem Zweiten Weltkrieg diese Position an den US-Dollar abtreten musste. Dennoch hat London seine Stellung als einer der wichtigsten Finanzplätze der Welt verteidigt. Das Pfund spielt heute eine entscheidende Rolle im globalen Devisenhandel:

·         Reservewährung: Nach dem US-Dollar, dem Euro und dem Yen ist das Pfund eine der am häufigsten gehaltenen Reservewährungen der Zentralbanken.

·         Handelsvolumen: Es gehört zu den meistgehandelten Währungen im Devisenmarkt (Forex), was seine hohe Liquidität unterstreicht.

Die Bedeutung nach dem Brexit

Seit dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union hat sich die Wahrnehmung des Pfundes gewandelt. Es ist heute stärker den Schwankungen der nationalen Politik und der britischen Geldpolitik unterworfen, ohne den "Puffer" des EU-Binnenmarktes.

1.    Geldpolitische Unabhängigkeit: Die Bank of England nutzt das Pfund als Werkzeug, um die Inflation im Inland zu steuern – unabhängig von der Europäischen Zentralbank.

2.    Volatilität: Politische Unsicherheiten führten in den letzten Jahren zu Phasen höherer Volatilität, was das Pfund zu einem Barometer für das Vertrauen der Investoren in den Wirtschaftsstandort Großbritannien macht.

Das Pfund im Alltag und als Statussymbol

Heute steht das Pfund Sterling für eine Mischung aus Tradition und digitalem Fortschritt. Während die Banknoten mit dem Porträt von König Charles III. die historische Kontinuität wahren, treibt das Vereinigte Königreich gleichzeitig die Forschung an einer digitalen Zentralbankwährung (oft "Britcoin" genannt) voran.

Fazit: Das Britische Pfund ist heute keine Weltleitwährung mehr, aber es bleibt ein unverzichtbares Schwergewicht im internationalen Handel. Es fungiert als "Sicherer Hafen" in unruhigen Zeiten und als stolzes Zeichen britischer Souveränität in einer zunehmend fragmentierten Weltwirtschaft.

Saisonal starke Phase voraus!

Für das Pfund ist die  Zeit ab etwa 15-20 März bis in die erste Mai-Woche eine der stärksten im unterjährigen Turnus. Die Wahrscheinlichkeit für steigende Notierungen in dieser Zeitspanne liegt bei etwa 75 %. Der durchschnittliche Gewinn beläuft sich allein im April seit 1971 auf einen Zuwachs von ca. 0,66 % bis 0,7 %. Begründet ist diese Stärke im sogenannten Tax-Day-Effekt. In Großbritannien endet das Steuerjahr üblicherweise zwischen dem 5. Und 10. April. Hiervon gehen entsprechend starke Impulse für das Pfund aus, zumal wir auch aufgrund der Quartalszahlen, die in dieser Zeit berichtet werden, Kapitalströme in diese Währung sehen.

Saisonaler Chart von GBP/USD
Quelle: www.market-bulls.com

Kein Chart, keine zusätzlichen Filter

Je stärker ein fundamentaler Basiseffekt ist, desto unberührter kann man den Markt lassen. Es braucht dann teilweise gar keine Filter im Regelwerk der Strategie, um das Setup zu konditionieren und damit robust(er) zu machen. Der hiermit ausgenutzte Effekt ist so stark und stabil, dass wir ihn rein zweitbasiert (Zeitpunkt x rein, Zeitpunkt y raus) handeln. Wichtig dabei ist natürlich, dass man genügend Wiederholungen hat. Ergo: Die Strategie sollte konsequent über viele Jahre angewendet werden.

Fazit

Kommende Woche öffnet sich das saisonal stärkste Zeitfenster für das Britische Pfund. Wie jedes Jahr nutzen wir auch in 2026 diese tolle Chance und den damit einhergehenden statistischen Vorteil mit einem entsprechenden Trade. Damit auch Sie an einer attraktiven Chance partizipieren können, haben wir ein geeignetes Produkt für Sie ausgesucht und möchten es ihnen nachfolgend vorstellen.  

Open end Turbo Bull Optionsschein auf GBP/USD

Für die heutige Trading-Gelegenheit haben wir für Sie einen open end Turbo Bull Optionsschein des Emittenten UniCredit ausgewählt. Das Produkt hat Basispreis und Knockout gleichauf bei 1,2724 Dollar. Bei einem aktuellen Kurs von 1,3361 US-Dollar ergibt sich somit ein Hebel von 20. Um möglichst wenig Kapital zu binden und gleichzeitig die maximal mögliche Hebelwirkung zu erzielen, wählen wir die Produkte stets so aus, dass gilt: Einsatz gleich Risiko. Der Stop-Loss im gehandelten Produkt bietet sich bei 0,20 Euro an. Die WKN lautet UN1581.

Wichtige Chartmarken

Widerstände:  1,37  USD

Unterstützungen: 1,31 und 1,33 USD

Open end Turbo Bull Optionsschein auf GBP/USD

Die bisherigen Trades der „Trading-Chance“ für Sie in einer Watchlist:

Sie können mit einem Klick auf alle bisherigen Trading-Chancen zugreifen und sich ansehen, wie die dort vorgestellten Zertifikate und Optionsscheine gelaufen sind. Klicken Sie einfach auf den folgenden Button, das ist der Link zu unserer Trading-Chance Watchlist. Wenn Sie die zu den Produkten gehörigen Artikel lesen möchten, klicken Sie bitte einfach auf das „Sprechblasen“-Icon direkt rechts neben der Produktbezeichnung.

Denken Sie dabei aber daran, dass hier Gewinnmitnahmen, nachgezogene Stop Loss, mit Gewinn ausgelaufene Inline-Optionsscheine und ausgestoppte Positionen nicht eigens gekennzeichnet sind, hier finden Sie die Performance der Derivate ohne diese „Feinsteuerung“ seit dem Tag der Vorstellung.

* Disclaimer: Die Trading-Chance ist ein Service der onvista media GmbH in Kooperation mit dem Dienstleister RealMoneyTrader. Für die Produktauswahl und den Inhalt des Artikels ist allein der genannte Dienstleister verantwortlich. Der Dienstleister versichert, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden. Wir weisen Sie darauf hin, dass die onvista media GmbH aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation mit angezeigten Emittenten von Zertifikaten eingegangen ist. Weiterhin empfehlen wir Interessenten vor einem möglichen Investment in die in diesem Artikel genannten Finanzinstrumente den jeweils relevanten und rechtlich ausschließlich maßgeblichen Wertpapierprospekt (Basisprospekt, die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaige Nachträge dazu) auf der Seite des jeweiligen Emittenten oder Ihrer depotführenden Stelle oder Handelspartner zu lesen, um sich möglichst umfassend zu informieren. Insbesondere gilt dies für die Risiken eines möglichen Investments in die genannten Wertpapiere. Die Darstellung und der Service sind eine Werbemitteilung und erfüllen nicht die Voraussetzungen an einen unabhängigen Research bzw. eine Anlageempfehlung.

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