Allianz-Chef Oliver Bäte verdient 11,6 Millionen Euro

(Reuters) - Allianz-Vorstandschef Oliver Bäte hat im abgelaufenen Jahr sein Gehalt angesichts eines Rekordgewinns um mehr als 13 Prozent gesteigert.
Die Gesamtvergütung Bätes, der den Münchner Versicherungsriesen seit mehr als zehn Jahren führt, lag einschließlich Pensionsaufwand bei 11,6 (2024: 10,2) Millionen Euro, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht.
Damit dürfte der 61-Jährige in der Rangliste der Top-Verdiener unter Deutschlands Vorstandschefs weiter vorrücken. Nummer eins ist nach bisher vorliegenden Daten auch 2025 SAP-Chef Christian Klein mit 16,2 Millionen Euro, Siemens-Chef Roland Busch verdiente im Geschäftsjahr 2024/25 (Ende September) 12,3 Millionen Euro.
Langfrist-Boni peppen Bätes Gehalt auf
Bäte profitierte im abgelaufenen Jahr nicht nur von den steigenden Gewinnen, sondern auch von der Auszahlung einer Tranche von Langfrist-Boni, die ihm 2020 gewährt worden waren. Sie summierten sich auf 5,9 (2024: 4,6) Millionen Euro.
Der Allianz-Aufsichtsrat stellte Bäte im Vergütungsbericht ein gutes Zeugnis aus: "Die finanziellen Ergebnisse übertrafen die Zielvorgaben deutlich trotz anhaltender makroökonomischer Volatilität und einer erheblichen Schwäche des US-Dollars gegenüber dem Plan und dem Vorjahr", hieß es dort. "Bätes klarer Fokus auf profitables Kundenwachstum wurde durch herausragende Kunden-Zufriedenheitswerte, die Stärkung der Marke auf Rekordniveau und ausgezeichnete Mitarbeiter-Zufriedenheitswerte ergänzt."




