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Apple, Google, Amazon und Co. – Steigen die Tech-Giganten in Zukunft in das ETF-Geschäft ein?

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Apple, Google, Amazon und Co. – Steigen die Tech-Giganten in Zukunft in das ETF-Geschäft ein?

Die Aktivitäten der Weltkonzerne Google, Amazon, Apple und Facebook in einen bestimmten Bereich zuzuordnen, ist mittlerweile kaum noch möglich. Alle Unternehmen haben sich seit ihrer Entstehung weit über ihre ursprünglichen Produkte und Dienstleistungen hinaus entwickelt. In einer Diskussionsrunde des Nachrichtensenders CNBC äußerten mehrere Experten die These, dass auch ein Einstieg in Finanzprodukte wie ETF´s gar nicht so unrealistisch wäre.

Wachsende Automatisierung spielt Apple, Google und Co. in die Hände

Dave Nadig von ETF.com sieht einen Einstieg vor allem aufgrund der immer stärker werdenden Automatisierung beim Investieren als wahrscheinlich an, da die Konzerne ihre IT-Expertise dadurch gewinnbringend einbringen können.

Ric Edelman, Gründer von Edelman Financial Engines, hält es sogar für unausweichlich, dass zumindest eines der großen Unternehmen „in den nächsten 5 Jahren“ in diesen Bereich einsteigen wird, da „zu viel Geld im Markt liegt, um nicht einzusteigen“. Die anderen Unternehmen würden spätestens dann nachziehen, sagte er CNBC.

Tom Lyndon, Chefredakteur von ETF Trends, sieht den Weg der Tech-Konzerne in diesen Bereich über gezielte Übernahmen von Unternehmen innerhalb der Finanzbranche. Als explizites Beispiel nannte er im CNBC-Gespräch das japanische Telekommunikationsunternehmen Softbank, das überwiegend mit Nutzerdaten sein Geld verdient. Zudem verwaltet es einen Venture-Fonds in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar und verfügt somit über eine optimale Infrastruktur für einen Einstieg in Finanzprodukte für Privatkunden.

Tech-Konzerne tasten sich in den Finanz-Sektor vor

Apple, Google und Amazon haben ihre Fühler bereits seit längerem in den Bereich Finanzen ausgestreckt. Alle drei Unternehmen verfügen über ein eigenes Bezahlsystem für ihre Kunden. Apple ermöglicht es seinen Nutzern über den mobilen Bezahldienst Apple Pay, mithilfe des iPhones, iPads oder der Smart Watch drahtlos an der Supermarktkasse zu bezahlen. Innerhalb der „Wallet“ App ist dazu eine virtuelle Kredit- beziehungsweise EC-Karte der Bank des Kunden hinterlegt, über die der Bezahlvorgang abgewickelt wird. Google bietet einen ganz ähnlichen Bezahldienst über seinen Google Pay Service an, während der Online-Händler Amazon es seinen Kunden ermöglicht, auf Websites Dritter, die den Service Amazon Pay akzeptieren, Ihre bei Amazon.de hinterlegten Zahlungsdaten zu nutzen, um online für Waren und Dienstleistungen zu bezahlen. Facebook arbeitet derzeit an einer Möglichkeit, dass Nutzer des Facebook Massengers und WhatsApp-Nutzer Geldtransfers zwischen den Diensten tätigen können.

Wenn man sich die übergeordnete Strategie der Tech-Konzerne ansieht, den Kunden nicht nur ein Einzelprodukt, sondern ein ganzes Ökosystem zu bieten, dass jeden gewünschten Service abdeckt, dann sind auch Finanzdienstleistungen wie ETF´s in Zukunft ein naheliegendes Ziel. Vor allem die Verknüpfung mit den bereits genannten Bezahlsystemen würde hauseigene ETF´s aufgrund der voraussichtlich einfacheren Handhabung und Zugänglichkeit für Kunden attraktiv machen.

Onvista-Redaktion

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Titelfoto: TierneyMJ / Shutterstock.com

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