Britische Inflationsrate legt auf 0,7 Prozent zu

Reuters

London (Reuters) - Die britische Verbraucherpreise sind im März wegen teurerer Kraftstoffe und Kleidung stärker gestiegen.

Britische Inflationsrate legt auf 0,7 Prozent zu

Sie legten um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie das Statistikamt am Mittwoch in London mitteilte. Im Februar hatte die Inflationsrate noch bei 0,4 Prozent gelegen. Preisdämpfend wirkte die Entwicklung bei Lebensmitteln, die weniger kosteten als ein Jahr zuvor.

Experten gehen davon aus, dass die britische Inflation in den kommenden Monaten anziehen wird - etwa wegen höherer Ölpreise an den Weltmärkten. Die Bank of England prognostiziert, dass die Teuerungsrate bis Jahresende 1,9 Prozent erreichen könnte. Viele Ökonomen erwarten, dass die Zielmarke der Notenbank von zwei Prozent schon vorher übertroffen wird.

Die Wirtschaft auf der Insel war 2020 in der Corona-Krise unter die Räder gekommen. Die Konjunkturaussichten für das laufende Jahr sind nicht zuletzt wegen der Impffortschritte deutlich besser. Der Arbeitsmarkt dürfte sich aber nur langsam erholen, was der Zentralbank zufolge die Inflation bremst.

Das könnte Sie auch interessieren

Kurs zu FTSE Index

  • 7.143,41 GBP
  • +0,61%
07.05.2021, 21:50, BNP Paribas Indikation
Weitere Reuters-News
alle Artikel anzeigen

Zugehörige Derivate auf FTSE (811)

Derivate-Wissen

Sie möchten in den "FTSE" investieren?

Indexzertifikate geben Ihnen die Möglichkeit an der Kursentwicklung eines Index teilzuhaben.

Erfahren Sie mehr zu Partizipations-Zertifikaten