British-Airways-Mutter hofft nach Rekordverlust auf digitalen Impfpass

Reuters

London (Reuters) - Die British-Airways-Mutter IAG setzt nach einem Rekordverlust im vergangenen Jahr auf eine Belebung des Geschäfts mit Hilfe von Impfnachweisen.

Wie der Konzern, zu dem auch Iberia, Aer Lingus und Vueling gehören, am Freitag mitteilte, lief 2020 wegen Reisebeschränkungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie im operativen Geschäft ein Verlust von 7,4 Milliarden Euro auf, nach einem Gewinn von 2,6 Milliarden Euro im Jahr zuvor. "Gesundheitspässe werden der Schlüssel sein, um Flüge und Reisen wieder zu starten", sagte IAG-Chef Luis Gallego. Er sprach sich für ein digitales System aus, mit dessen Hilfe Impfungen und Testergebnisse nachgewiesen werden können.

Eine Prognose für das laufende Jahr traute sich der Manager nicht zu: "Ehrlich gesagt weiß niemand, was passieren wird." Von Januar bis März rechnet IAG mit rund 20 Prozent der Flüge verglichen mit 2019. Im vergangenen Jahr waren es in diesem Zeitraum 34 Prozent gewesen.

Der Airline-Konzern konzentriert sich daher weiter auf das Sparen, um die Cash-Burn-Rate zu reduzieren. Im ersten Quartal wurden wöchentlich 185 Millionen Euro verbrannt, das waren 30 Millionen weniger als im Quartal davor.

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