BVB: Neuzugang Haaland schlägt ein wie eine Bombe – Anleger greifen bei der Aktie zu

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BVB: Neuzugang Haaland schlägt ein wie eine Bombe – Anleger greifen bei der Aktie zu

Für die Aktionäre des BVB gab es zum Rückrundenauftakt direkt Grund zur Freude, denn der Neue im Bunde, Erling Haaland, hat mit seinem Mega-Bundesligadebüt direkt gezeigt, dass Juwel-Charakter in ihm steckt. „Wenn ich ehrlich bin, habe ich nicht von drei Toren geträumt, sondern von zweien – und das war schön“, sagte der erst 19 Jahre alte Norweger. Nicht nur mit der irren Tor-Show, sondern auch mit seiner coolen, unbekümmerten Art erstaunte Haaland nach dem 5:3 sogar die Chefs von Borussia Dortmund. „Ein Traum-Debüt. Ich habe kurz mit ihm gesprochen, und er hat gesagt: Das ist der Grund, warum Ihr mich gekauft habt“, berichtete Sportdirektor Michael Zorc mit einem lauten Lachen. „Und das stimmt.“

1:3 lag der bis dato enttäuschende BVB beim FC Augsburg zurück – dann kam Urgewalt Haaland. Drei Tore, die für einen Fußball-Teenie imponierende Körpersprache und eine beeindruckende Kaltschnäuzigkeit im Abschluss verhinderten den Rückschlag zum Rückrundenstart der Bundesliga. „Ein fantastischer Einstand. Er ist ein superbelebendes Element“, stellte Lizenzspielerchef Sebastian Kehl zufrieden fest.

„Ein anderes Instrument im Orchester“

20 Millionen Euro zahlte der BVB im Winter an Red Bull Salzburg für das Sturmtalent, das so viele europäische Topclubs liebend gern verpflichtet hätten. Doch Haaland und sein Vater, der frühere Premier-League-Profi Alf-Inge Haaland, sahen nach dem Fußball-Biotop Salzburg, aus dem schon Liverpools Sadio Mané zum Weltstar aufstieg, das Karrieresprungbrett Dortmund als perfekte nächste Entwicklungsstufe an. Der Marktwert des 19-Jährigen ist seit Ende 2019 extrem in die Höhe geschossen. Momentan wird er auf transfermarkt.de mit 45 Millionen Euro bewertet.

„Mit ihm hat Dortmund ein anderes Instrument im Orchester“, schwärmte der Ex-Frankfurter Fjörtoft. „Irgendwie haben sie eine neue Waffe.“ Gewohnt zurückhaltender analysierte Trainer Lucien Favre. „Er will lernen, er ist aufnahmefähig, hat eine top Mentalität und hat mit 19 viel Potenzial“, sagte der Fußball-Fachmann über den Super-Joker. Bei aller Freude über Haaland: Favre war ziemlich angefressen wegen der mangelhaften Defensivarbeit seines Ensembles. Den Toren von Haaland (3), Julian Brandt und Jadon Sancho standen beim Tabellenvierten drei ernüchternde Gegentreffer gegenüber. „Das macht mir Sorgen. So wirst du am Ende nicht deine Ziele erreichen“, warnte Zorc.

Der Sportdirektor ließ durchblicken, dass „Rohdiamant“ Haaland in seinem bis 2024 datierten Vertrag eine Ausstiegsklausel haben könnte. „Wenn man weiß, wer alles noch im Boot war, diktiert man nicht die Bedingungen“, erklärte Zorc vielsagend. Was der Verzicht auf Alcácer am Samstag für die Zukunft des Spaniers bedeutet, verriet Zorc nicht. Mehr und mehr zeichnet sich aber eine Rückkehr in die Heimat ab. Lange soll dagegen Haaland noch die BVB-Fans jubeln lassen. „Heiland Haaland“ oder „Haallelujah“ wurde der Jungstar schon überschwänglich sakral gepriesen. Doch selbst am „absolut fantastischen“ Einstandstag, wie es der Shootingstar selbst umschrieb, wirkte er wunderbar geerdet. Und alles glückte auch ihm nicht. Beim Weg aus dem Stadion verlief er sich.

Aktie startet ebenfalls durch

Am Montag konnten die BVB-Papiere sich nach dem furiosen Spiel um knapp 3,5 Prozent verteuern, auf nun 8,93 Euro. Damit setzt sich der Aufwärtstrend seit Mitte November fort. Mit dem neuen Sturm-Ass steigen nun auch die Hoffnungen auf den Gipfelsturm in der Liga, obwohl die drei Gegentreffer ebenfalls weiter Grund zur Sorge über die wacklige Abwehr der Borussen geben.

onvista/dpa-AFX

Titelfoto:  Ververidis Vasilis / Shutterstock.com

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