DAX-Sektor Automobile: Kalt erwischt

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Noch zu Beginn dieses Jahres gelang es dem DAX -Sektor Automobile aus einem langjährigen Abwärtstrend mit einem Sprung über die Kursmarke von 1.530 Punkten auszubrechen und damit ein mustergültiges Kaufsignal zu generieren. In der Folge konnte der Index auf 3.132 Punkte und somit marginal über die Verlaufshochs aus 2015 springen. Eine direkte Rallyefortsetzung blieb dem Barometer jedoch verwehrt, nun hat sich ganz klar ein breiter Abwärtstrend eingestellt, der bislang als klassische Konsolidierung gewertet werden kann.

Bärenmarktrallye gestartet

Die Furcht vor einer ungehinderten Ausbreitung der neuen Corona-Virus-Variante hat den Aktienmärkten merklich zugesetzt, der DAX-Sektor Automobile dürfte davon auch nicht unberührt bleiben und hält sich derzeit in einem breiten Abwärtstrend auf. Um neuerliche Long-Signale zu erhalten, müsste das Barometer erst diese Phase beenden, dies geschieht durch einen Kurssprung mindestens über 2.110 Punkte. In diesem Szenario wären kurzfristig Rückläufer zurück an die aktuellen Jahreshochs von 2.132 Punkten vorstellbar, eine mittelfristige Variante könnte sogar Kurzpotenzial in den Bereich von 2.549 Punkten freisetzen. Fällt das Barometer dagegen aus dem Abwärtstrend unten heraus, würde das sehr bärische Marktteilnehmer offenbaren und könnte zu Rücksetzern zurück auf rund 1.500 Punkte führen.

DAX-Sektor Automobile (Wochenchart in Punkten) Tendenz:
(Quelle: www.tradesignalonline.com)
Wichtige Chartmarken
Widerstände: 1.902 // 1.968 // 2.000 // 2.025 // 2.051 // 2.108 Punkte
Unterstützungen: 1.982 // 1.820 // 1.800 // 1.729 // 1.654 // 1.600 Punkte

Fazit

Verkaufssignale in Richtung der aktuellen Jahreshochs bei 2.132 und mittelfristig in den Bereich von 2.549 Zählern bedarf es eines Kurssprungs mindestens über ein Niveau von 2.100 Punkten. Insgesamt ist die Marktstimmung robust, auch wenn zwischenzeitliche Einschläge seitens des Corona-Virus für zwischengeschaltete Konsolidierungen sorgt. Nichtsdestotrotz sollten Anleger Vorsicht walten lassen und mit weiten Stopps arbeiten. Solange der aktuelle Abwärtstrend Bestand hat, ist kein größerer Handlungsbedarf gegeben.

Interessenkonflikt

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