DIHK-Umfrage - Viele Händler rechnen 2021 mit schlechteren Geschäften

Reuters

Berlin (Reuters) - Viele Händler in Deutschland rechnen in diesem Jahr angesichts des Corona-Lockdowns mit einer weiteren Verschlechterung ihrer Geschäfte.

Zwei Fünftel gehen für die kommenden zwölf Monate von einer ungünstigeren Entwicklung aus, wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) zu seiner am Mittwoch veröffentlichten Umfrage zu Jahresbeginn unter 7000 Handelsbetrieben mitteilte. Nur 16 Prozent erwarten eine Verbesserung. "Besonders stark betroffen sind die Modeanbieter", hieß. Doch selbst im bisher von der Krise profitierenden Lebensmittelhandel liege der Erwartungssaldo deutlich im negativen Bereich.

Die Hälfte aller Händler klagt, dass sich die Pandemie negativ auf ihre Finanzlage auswirkt. Insbesondere Eigenkapitalrückgänge (29 Prozent) und Liquiditätsengpässe (20 Prozent) machen dem Wirtschaftszweig zu schaffen. "Fünf Prozent der Handelsbetriebe sehen sich von einer Insolvenz bedroht", hieß es dazu. In den besonders vom Lockdown betroffenen Bekleidungs- und Textilgeschäften gelte das sogar für jedes fünfte Unternehmen.

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