dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

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Hannover Rück macht Hoffnung auf Sonderdividende

FRANKFURT - Der Finanzchef von Hannover Rück macht den Aktionären Hoffnungen auf die Wiederaufnahme einer Sonderdividende. Nach dem Coronajahr 2020 hatte der Rückversicherer die Basisdividende angehoben, aber erstmals seit 2013 auf eine Sonderausschüttung verzichtet. Wenn das Jahr erwartungsgemäß verlaufe und es die Kapitalsituation zulasse, gebe es "keinen Grund, warum wir nicht wieder eine Sonderdividende zahlen sollten", sagte Clemens Jungsthöfel der "Börsen-Zeitung" (Samstagausgabe). Hannover Rück sei auf Kurs, das für 2021 angekündigte Gewinnziel von 1,15 bis 1,25 Milliarden (i.V. 883 Millionen) Euro zu erreichen.

ROUNDUP: VW-Datenleck in Nordamerika - über 3,3 Millionen Kunden betroffen

HERNDON - Neuer Ärger für Volkswagen in Nordamerika: Durch eine Panne bei einem Geschäftspartner waren Daten von mehr als 3,3 Millionen Menschen über ein Jahr lang ungesichert im Internet zugänglich. Nach bisherigem Kenntnisstand gehe VW davon aus, dass vor allem Kunden und Kaufinteressenten der Tochter Audi betroffen seien, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag. Zuvor hatte das US-Blog "Techcrunch" über das Datenleck berichtet und einen Brief an Kunden sowie ein entsprechendes Anwaltsschreiben veröffentlicht.

Zahl der Klagen rund um den Dieselskandal bleibt hoch

BERLIN - Auch fast sechs Jahre nach Bekanntwerden des Dieselskandals bleibt die Zahl der Klagen gegen Autobauer wie etwa Volkswagen und Daimler hoch. Wie aus einer Umfrage des Deutschen Richterbunds (DRB) bei den 24 Oberlandesgerichten in Deutschland hervorgeht, gab es an den Gerichten im vergangenen Jahr rund 30 000 neue Fälle anlässlich der Abgasmanipulation bei Dieselautos. Damit sei zwar nicht das Rekordniveau von 2019 erreicht worden (rund 40 000 Fälle), die Zahl sei aber fast dreimal so hoch wie noch 2018 (rund 10 000 Verfahren). Zuerst hatten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichtet.

Lufthansa umfliegt Belarus weiterhin bis mindestens 20. Juni

BERLIN - Nach der erzwungenen Landung einer Passagiermaschine in der belarussischen Hauptstadt Minsk umfliegt die Lufthansa weiterhin den Luftraum über der ehemaligen Sowjetrepublik. "Bis einschließlich 20. Juni werden weiterhin alle Airlines der Lufthansa Group sowohl Minsk nicht anfliegen als auch den belarussischen Luftraum meiden", sagte eine Sprecherin von Lufthansa Cargo. Wie es danach weitergeht, entscheide sich in den kommenden Tagen. Zuerst hatte die "Welt am Sonntag" berichtet.

Weitere Meldungen

-Sender GB News startet: eine Art Fox News für Großbritannien? -ROUNDUP: Unruhe bei Kreuzfahrtschiffbauer Meyer - 660 Stellen sollen weg -ROUNDUP: Mehr deutsche Brauereien unter den größten der Welt -Auch VW-Betriebsrat geht Meyer nach Umfrage an: 'Vergiftung der Lage' -Umfrage: 40 Prozent der Bankkunden zahlen höhere Gebühren -Umfrage: Nachholbedarf bei neuen Arbeitswelten in kleineren Firmen

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ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/fba

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