Neuwagenabsatz schrumpft um ein Fünftel - Tesla und Smart legen zu

Reuters

Hamburg/Berlin (Reuters) - Die Pkw-Nachfrage in Deutschland ist während des Lockdowns weiter geschrumpft.

Im Februar seien gut 194.000 Neuwagen auf die Straßen gekommen, 19 Prozent weniger als vor einem Jahr, teilte das Kraftfahrtbundesamt (KBA) am Mittwoch mit und bestätigte damit Informationen der Nachrichtenagentur Reuters. Der Markt sackte nicht ganz so stark wie zu Jahresanfang ab, als die Nachfrage um mehr als 30 Prozent eingebrochen war. Eine rasche Erholung zeichnet sich aber nicht ab. "Der Markt steckt im Lockdown fest", sagte ein Insider. In den ersten beiden Monaten des Jahres sank die Pkw-Nachfrage um 25 Prozent auf rund 364.000 Fahrzeuge.

Unter den deutschen Marken konnten dem KBA zufolge im Februar nur Smart (plus 123 Prozent), Mini (plus 18,6) und Porsche (plus 3,6 Prozent) zulegen. Alle weiteren mussten im Vergleich zum Vorjahresmonat Einbußen hinnehmen. Am stärksten betroffen waren demnach Ford (minus 40,1 Prozent), Mercedes (minus 28,3), Opel (minus 11,3 ) und Audi (minus 11,0 Prozent). Bei VW betrug der Rückgang 9,7 und bei BMW 6,3 Prozent.

Bei den Importmarken legten nur Tesla (plus 180 Prozent), Land Rover (plus 23,4) und Ssangyong (plus 8,4 Prozent) zu. Einbußen von jeweils mehr als 50 Prozent gab es hingegen bei Honda, Mazda, Mitsubishi, Suzuki und Dacia.

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