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Ölpreise weiter unter Druck – WTI unter 39 US-Dollar

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Die Preise für Rohöl fallen und fallen. Die Nordseesorte Brent ist so billig wie zuletzt Anfang 2009. Auch die US-Sorte WTI sinkt auf Rekordtiefstände.

Ölpreise weiter unter Druck – WTI unter 39 US-Dollar

Die Ölpreise setzen ihre Talfahrt fort. Der Kurs für ein Fass der US-Sorte WTI fiel am Montag unter die Marke von 39 Dollar und damit auf das Rekordtief aus dem Augst. Auch der Kurs der Nordseesorte Brent gab deutlich nach. Mit zwischenzeitlich 41,90 Dollar war ein Barrel (159 Liter) so billig wie zuletzt vor etwa sechseinhalb Jahren. Die Preise für Rohöl sinken seit Freitag, nachdem die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) bekanntgegeben hatte, dass sie ihre Fördermenge vorerst nicht einschränken wird.

Nach Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank ist der Rückgang der Ölpreise nach dem Opec-Treffen nicht überraschend. Das Ölkartell hatte sich abermals nicht auf eine Kürzung oder Deckelung der faktischen Produktion einigen können, obwohl dies von einigen Mitgliedsländern gefordert wurde.

“Wir können derzeit keine Zahlen festlegen und haben beschlossen, die Entscheidung auf kommendes Jahr zu verschieben”, hieß es von Opec-Generalsekretär Abdalla Salem El-Badri. Die Organisation hatte sich bei früheren Treffen 30 Millionen Barrel pro Tag als Förderziel gesetzt. Jüngst hatte das Ölkartell jedoch um die 32 Millionen Barrel pro Tag gefördert und damit zu einem erheblichen Überangebot auf dem Weltmarkt beigetragen. “Auf jeden Fall gibt es seitens der OPEC in den kommenden Monaten kaum Unterstützung für den Ölpreis”, so die Einschätzung der Commerzbank-Experten.

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Keine Trendwende in Sicht

Die Kurse der lang laufenden Terminkontrakte gingen ebenfalls zurück. Ein Fass Brent zur Lieferung im Dezember 2022, dass vor der Entscheidung des Öl-Kartells noch mehr als 60 Dollar gekostet hatte, verbilligte sich auf unter 60 Dollar. Offenbar schwinde die Hoffnung auf eine baldige Erholung des Ölpreises, sagte Oystein Berentsen, Geschäftsführer der Rohöl-Sparte beim Rohstoff-Händler Strong Petroleum. “Die Leute rechnen mit längerfristig niedrigen Preisen.” Den Experten von Goldman Sachs zufolge ist ein Rückgang auf bis zu 20 Dollar je Barrel möglich.

Wegen des weltweiten Überangebots hat sich der Ölpreis seit Mitte 2014 mehr als halbiert. Hintergrund ist der Anstieg der Förderung im Zuge des Schiefergas-Booms in den USA mit Hilfe der umstrittenen Fracking-Technik. Zudem schwächelt die Nachfrage infolge der mauen Weltkonjunktur. Opec-Produzenten wie Saudi-Arabien lehnen es aber ab, die Preise durch eine Reduzierung der Fördermengen wieder nach oben zu treiben. Ihnen geht es vor allem darum, ihre Marktanteile zu verteidigen.

OnVista/dpa-AFX/Reuters
Foto: underworld/shutterstock.com

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