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Wall Street: Kursverluste – Fondsgesellschaft Invesco will Finanzdienstleister State Street übernehmen, United States Steel unter Druck

onvista · Uhr

Am letzten Handelstag der Woche haben an den US-Börsen Kursverluste das Bild bestimmt. Der Leitindex Dow Jones Industrial gab um 0,33 Prozent nach auf 34 638 Punkte. Auf Wochensicht tritt der Dow damit auf der Stelle. Im Verlauf der Woche pendelte der Index unter 35 000 Zählern auf und ab.

Zurückhalten könnte die Kurse der sogenannte große Verfall an den Terminbörsen. An diesen vier Börsentagen im Jahr wird das Aktiengeschäft in der Regel von handelstechnischen Aspekten bestimmt. Aber auch die Sitzung der US-Notenbank Fed kommende Woche Mittwoch wirft bereits ihre Schatten voraus.

Der marktbreite S&P 500 gab im frühen Handel um 0,55 Prozent auf 4449 Zähler nach. Der technologielastige Nasdaq 100 sank etwas stärker um 0,70 Prozent auf 15 407 Punkte. Damit setzt sich unter dem Strich die Konsolidierung der vergangenen Wochen fort.

Vom „Großen Verfall“ sprechen Börsianer dann, wenn der letzte Handelstag aller vier Derivate-Typen, also von Optionen und Terminkontrakten auf Indizes und einzelne Aktien, auf denselben Tag fällt. Aktienkurse und Indizes sind dann auch ohne konkrete Nachrichten schwankungsanfällig, denn Investoren versuchen kurz vor dem Auslaufen dieser Derivate die Kurse in die für sie günstige Richtung zu bewegen.

Fondsgesellschaft Invesco will Finanzdienstleister State Street übernehmen

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Kursbewegende Nachrichten zu Unternehmen waren vor dem Wochenende Mangelware. Die Fondsgesellschaft Invesco ist laut dem „Wall Street Journal“ in Gesprächen über eine Übernahme des Finanzdienstleisters State Street . Die Invesco-Papiere verteuerten sich daraufhin um 4,5 Prozent, während State Street um 1,5 Prozent nachgaben.

United States Steel unter Druck

Der Stahlhersteller United States Steel erwägt den Bau eines weiteren Stahlwerks. Der Aktienkurs sackte in der Folge um 6,2 Prozent ab. Analysten sorgen sich, dass weitere Produktionskapazitäten ein Überangebot zur Folge haben könnten. Carlos de Alba von Morgan Stanley wies zudem darauf hin, dass U.S. Steel einen Großteil der Barmittel für den Bau aufbrauchen würde.

onvista/dpa-AFX

Titelfoto: Mikhail Leonov / Shutterstock.com

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