Hohe Zinsen belasten

Aroundtown schreibt rote Zahlen

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
Quelle: T. Schneider/Shutterstock.com

Der Gewerbeimmobilienspezialist Aroundtown steckt auch nach neun Monaten wegen des schwachen Umfelds unter dem Strich tief in den roten Zahlen. Durch die Abwertung des Immobilienportfolios belief sich der Nettoverlust auf knapp 1,4 Milliarden Euro nach rund 578 Millionen Euro Gewinn vor einem Jahr, wie das Unternehmen am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Den überwiegenden Teil des Fehlbetrags hatte der Konzern bereits in der ersten Jahreshälfte verbucht.

Der Konzern kämpft wie viele Konkurrenten mit den hohen Zinsen und begegnet diesen unter anderem mit Verkäufen. Insgesamt seien bisher in diesem Jahr Abschlüsse im Volumen von rund 710 Millionen Euro getätigt worden, hieß es weiter. Wegen der Verkäufe fielen die Nettomieteinnahmen um zwei Prozent auf 885 Millionen Euro. Die in der Immobilienbranche wichtige operative Ergebniskennziffer FFO I (Funds from Operations) sank auf gut 255 Millionen Euro, verglichen mit 275 Millionen ein Jahr zuvor.

Der Vorstand hatte zur Halbjahresbilanz seine Prognose für das operative Ergebnis auf 310 bis 340 Millionen Euro angehoben. Dieses Ziel wurde nun bestätigt.

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