Anlagenbauer

Gea legt operativ stärker zu als gedacht - Dividende soll steigen

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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Quelle: T. Schneider/Shutterstock.com

Der Anlagenbauer Gea Group hat im abgelaufenen Jahr etwas deutlicher zugelegt als erwartet. Der Umsatz wuchs zwar lediglich um knapp ein Prozent auf gut 5,4 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Der um Kosten für den Konzernumbau bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wuchs indes um gut acht Prozent auf 837 Millionen Euro. Beide Werte lagen höher als von Analysten geschätzt. Der Überschuss sank hingegen um zwei Prozent auf 385 Millionen Euro. Die Aktionäre können sich dennoch auf eine höhere Dividende freuen: Die Ausschüttung soll um 15 Prozent auf 1,15 Euro je Aktie steigen.

Gea hat seine ursprünglich für das Jahr 2026 geplanten Finanzziele schon 2024 erreicht und hatte sich deshalb schon im Herbst Ziele für das Jahr 2030 gesetzt. Im laufenden Jahr will Gea den Umsatz aus eigener Kraft um ein bis vier Prozent steigern. Vom Erlös sollen 15,6 bis 16 Prozent als bereinigter operativer Gewinn (Ebitda vor Umbaukosten) übrig bleiben. Im vergangenen Jahr hatte sich diese Marge bereits von 14,4 auf 15,4 Prozent verbessert.

Gea stellt etwa Anlagen für Bierbrauereien, Zentrifugaltechnik, Ventile, Melkroboter, Fütterungsanlagen und Gefriertrockner her und beliefert damit Branchen wie Lebensmittel, Getränke und Pharma. Der Firmenname geht auf die Gesellschaft für Entstaubungsanlagen zurück, die 1881 gegründet wurde.

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