Vorbörsliches Minus

Thyssenkrupp unter Druck - Hoher Fehlbetrag droht

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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ThyssenKrupp Headquarter Essen
ThyssenKrupp Headquarter Essen · Quelle: Oliver Hoffmann/Shutterstock.com

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Zuletzt erholten Aktien von Thyssenkrupp droht am Dienstag nach einem enttäuschenden Ausblick auf 2026 ein herber Rückschlag. Die Papiere des Stahl- und Industriekonzerns rutschten auf der Handelsplattform Tradegate um gut 5 Prozent unter ihren Xetra-Schluss und nähern sich der 9-Euro-Marke. Damit würden sie wieder unter der 50-Tage-Durchschnittslinie landen, die als mittelfristiges Trendbarometer gilt.

Die kürzlich auf den Weg gebrachte Sanierung der kriselnden Stahlsparte wird den Essenern im neuen Geschäftsjahr millionenschwere Verluste einbrocken. Weil das Unternehmen dafür hohe Rückstellungen bilden muss, dürfte 2025/26 (per Ende September) unter dem Strich ein Fehlbetrag von 400 bis 800 Millionen Euro auflaufen, teilte Thyssenkrupp am Morgen mit.

Seit dem 25. November hatten sich Thyssenkrupp-Aktien in der Spitze bis zu 18 Prozent erholt. Zahlreiche Analysten sehen wieder bessere Zeiten für Europas Stahlbranche dank des neuen Protektionismus der Europäischen Union mit ihren Abschirmmaßnahmen gegen Stahlimporte./ag/stk

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