Konjunkturdaten

Anleger schauen zu Jahresbeginn zuversichtlicher auf Konjunktur in Euro-Zone

Reuters · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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Flaggen der EU-Länder sind zu sehen
Quelle: Adobe.com/doganmesut

Das ⁠Stimmungsbarometer stieg ‍im Januar um 4,4 Punkte auf minus 1,8 Zähler, wie die Beratungsfirma Sentix ‌am Montag zu ihrer monatlichen Umfrage unter 1091 Investoren mitteilte. Dies ‍ist der höchste Stand des Barometers seit Juli 2025. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit einem Anstieg auf minus 4,9 Punkte gerechnet. Die Lagebeurteilung bleibt laut ‍Sentix mit minus 13,0 Punkten ⁠gedämpft, zeigt aber ebenfalls eine Aufwärtstendenz. Der Erholungsprozess sei insgesamt verhalten und zeige noch keine große ‍Dynamik. "Daher kann für die Konjunktur in Euroland - trotz dieser Stimmungsverbesserung - noch keine ⁠generelle Entwarnung gegeben werden", sagte Sentix-Geschäftsführer Patrick Hussy.

In Deutschland zeigte sich laut der Umfrage zum Jahresbeginn ein kleiner Silberstreif am Horizont. ‍Der Gesamtindex kletterte ‌um 6,3 Punkte auf minus 16,4 Zähler, wobei insbesondere die Erwartungskomponente mit einem kräftigen Plus ein positives Signal sendet. "Die Investoren setzen bei Deutschland auf den Rückenwind einer globalen Erholungstendenz", erläuterte Hussy. Ob sich die Investitionsblockade löse und Deutschland im Jahr 2026 wieder Tritt fasse, bleibe abzuwarten.

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