Trump droht Exxon mit Blockade von Venezuela-Investitionen

Reuters · Uhr
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11. Jan (Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat dem Ölkonzern ExxonMobil mit einer Blockade von Investitionen in ⁠Venezuela gedroht.

Zuvor ‍hatte sich der Chef des Konzerns, Darren Woods, bei einem Treffen im ‌Weißen Haus skeptisch über die Geschäftsmöglichkeiten in dem südamerikanischen Land ‍geäußert. "Ich mochte die Antwort von Exxon nicht", sagte Trump am Sonntag gegenüber Reportern an Bord der Air Force One. "Ich neige wohl dazu, Exxon draußen zu halten. Sie ‍sind mir zu clever." Eine ⁠Stellungnahme von Exxon lag zunächst nicht vor.

Exxon-Chef Woods hatte bei einem Treffen mit Trump ‍und anderen Öl-Managern am Freitag erklärt, in Venezuela könne man unter den ⁠gegenwärtigen Bedingungen nicht investieren. Er forderte einen dauerhaften Investitionsschutz und eine Reform des Kohlenwasserstoffgesetzes. Zur Begründung verwies er darauf, ‍dass die ‌Vermögenswerte des Konzerns in dem Land bereits zweimal beschlagnahmt worden seien. Die Äußerungen von Woods sind ein Rückschlag für Trumps Ziel, US-Ölfirmen zu einem Engagement in der maroden Ölindustrie Venezuelas zu bewegen.

(Bericht von Jarrett Renshaw und Sheila Dang, geschrieben von Sabrina Frangos. Bei ⁠Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und ‍Märkte).)

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