
Die Teuerung in den USA schwächt sich weiter ab. Im Dezember lag die Inflationsrate zum Vorjahresmonat bei 2,7 Prozent und fiel damit wie erwartet aus. Die Kernrate jedoch, ohne schwankungsanfällige Güter wie Nahrungsmittel und Energie, lag bei 2,6 Prozent und damit 0,1 Prozentpunkte unter den Erwartungen.
Die Inflation ist das wichtigste Maß für die Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve. Die Notenbank peilt eine Teuerung von rund zwei Prozent jährlich an. Eine immer schwächere Inflation erhöht daher den Spielraum für weitere Zinssenkungen, welche US-Präsident Donald Trump im vergangenen Jahr aggressiv einforderte. Insgesamt senkte die Fed die Zinsen 2025 dreimal, mit einem Korridor von 3,50 bis 3,75 Prozent liegt der Leitzins dort aber weiter ein gutes Stück über der Teuerung.
Die Märkte begrüßten die schwächer als erwartet ausgefallene Kerninflation. Die Futures auf den marktbreiten S&P 500 deuteten nach den Daten am Dienstag Gewinne für den wichtigsten Börsenindex an.




